Der Tatort-Drehbuchautor ist in der Jury des Internationalen Filmfestivals in Moskau

Fred Breinersdorfer ist durch solche Tatort-Folgen wie "Mordfieber", "Der Tote vom Straßenrand" und andere Krimis bekannt geworden. Pressebild. 

Vom 19. bis 26. Juni findet in Moskau das Internationale Filmfestival (IFF) statt. Dieses Jahr wird Jean-Jacques Annaud, der französische Regisseur und Drehbuchautor, am Jury-Pult sitzen. Mit ihm arbeiten der durch Tatort und andere Krimis bekannt gewordene Drehbuchautor und Filmproduzent Fred Breinersdorfer sowie die britische Schauspielerin Jacqueline Bisset und der russische Regisseur Alexej Fedortschenko zusammen. 

Auf dem Programm stehen dieses Jahr zwölf Filme, drei davon stammen aus Russland. Das sind ein mystischer Triller "Orlean" von Andrej Proschkin, die Animation "Arventur" von Irina Jewtjeewa und die Kinodrama über die Hitler-Stalin-Kooperation "Lieber Hans, lieber Peter" von Alexander Mindadze. Der letzte wurde zusammen mit Deutschland und Großbritannien gedreht und geriet vor zwei Jahren in Chroniken, weil das russische Kulturministerium ihm die Finanzierung verweigert hat. 

Die übrigen neun Filme stammen aus Frankreich, Finnland, Serbien, Spanien, Bulgarien, Japan, Iran und Livan. Zum Bedauern der Organisatoren nehmen dieses Jahr keine Filme aus Nord- und Südamerika am Wettbewerb teil, aber das wird durch das umfassende Programm der argentinischen Filme ausgeglichen. 

Außer das Hauptprogramm, Wettbewerbe der Dokumentar- und Kurzfilme, sind beim IFF auch Dutzende Sonderprogramme zu sehen. So steht in einem von ihnen der Gewinner des Berliner Filmfestivals - "Taxi Teheran" von Jafar Panahi. Außer Konkurrenz wird auch "Citizenfour- Edward Snowden" gezeigt, der 2015 als bester Dokumentarfilm einen Oscar erhalten hat.  

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