Autoren präsentieren Humboldt-Buch in Russischer Botschaft in Berlin

Dr. Andreas Förster, Leiter des Expeditions- und Forschungsprogramms „Auf den Spuren Alexander von Humboldts in Russland" während seines Vortrags. Foto: A. Stepanov

Ihr Buch „Alexander von Humboldt und Russland. Eine Spurensuche" (Verlag De Gruyter, 2014) präsentierten Herausgeber und Autoren am vergangenen Freitag in der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin. Das Werk widmet sich der russisch-sibirischen Reise Alexander von Humboldts im Jahre 1829 und wurde von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) finanziert.

„In den Jahren 1994 bis 2009 machte sich ein deutsch-russisches Forscherteam in sieben Etappen auf den Weg zu den Humboldt-Orten in Russland", erläutert Dr. Andreas Förster, Leiter des Forschungs- und Expeditionsprogramms „Auf den Spuren Alexander von Humboldts in Russland" und Mitherausgeber des Buches. „Unsere Expeditionen vollzogen alle wichtigen Reisewege des berühmten deutschen Forschers im Ural, im Altai und im Süden Russlands bis in die Kaspi-Senke nach."

In den Vorträgen am Freitag wurde der Bogen vom 19. Jahrhundert bis zu aktuellen Fragen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland gespannt.

Der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Wladimir Grinin würdigte das Werk als exzellentes Beispiel der fruchtbaren deutsch-russischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und unterstrich den zu erwartenden gemeinsamen Nutzen für Deutschland und Russland, wenn die inzwischen über Jahrhunderte gewachsenen gemeinsamen Traditionen in Bildung und Wissenschaft fortgeführt werden.

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