13. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz in Karlsruhe eröffnet

Im Karlsruher Kongresszentrum versammelten sich fast 500 Vertreter deutscher und russischer Kommunen sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen. Foto: Deutsch-Russisches Forum e.V.

Fast 500 Vertreter deutscher und russischer Kommunen sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen versammeln sich von Sonntag bis Dienstag, dem 30. Juni, in Karlsruhe zur 13. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz.

Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Gastgeberstadt Karlsruhe, Matthias Platzeck, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums e.V. und Dr. Michail Schwydkoj, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für internationale Zusammenarbeit im Kulturbereich, begrüßten die Teilnehmer der Konferenz am Sonntag im Karlsruher Kongresszentrum.

Das Motto der Konferenz lautet „70 Jahre nach Kriegsende: Die Kraft der kommunalen Begegnung“. Vertreter aus 50 russischen und über 30 deutschen Städten tagen in fünf Arbeitsgruppen. Dazu gehören Zusammenarbeit und Austausch in der beruflichen Bildung, die kommunale Dimension wirtschaftlicher Verbindungen, kommunale Selbstverwaltung, 70 Jahre Kriegsende - Der Beitrag von Städtepartnerschaften zu Verständigung und Versöhnung sowie Jugend und Sprache.

Das überwältigende Echo auf diese Bürgerkonferenz zeige, wie groß das Bedürfnis von Deutschen und Russen sei, Partnerschaft und Kooperation aktiv zu leben. Städtepartnerschaften seien das Rückgrat zivilgesellschaftlichen Miteinanders und einzigartig in ihrer Vielfalt und Langlebigkeit, erklärte Matthias Platzeck. Der russische Präsident Putin und Bundeskanzlerin Merkel hatten Grußworte nach Karlsruhe geschickt, in denen sie die Bedeutung der Veranstaltung hervorhoben.

Organisiert wurde die Konferenz vom Deutsch-Russischen Forum in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V., der Stiftung West-Östliche Begegnungen, der Internationalen Assoziation „Partnerstädte“ in Russland sowie der Stadt Karlsruhe. 

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