Russischer Soldat stirbt in Syrien

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation bestätigt, dass ein Berufssoldat auf dem Luftstützpunkt Hmeimim gestorben ist.

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation bestätigt, dass ein Berufssoldat auf dem Luftstützpunkt Hmeimim gestorben ist.

TASS
Der Soldat starb nicht während eines Kampfeinsatzes, sondern beging Suizid. Beziehungsprobleme sollen sein Motiv gewesen sein.

Das russische Verteidigungsministerium gab den Tod eines russischen Soldaten in Syrien bekannt. „Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation bestätigt, dass ein Berufssoldat infolge eines Suizids auf dem Luftstützpunkt Hmeimim gestorben ist“, lautet die Meldung der Pressestelle. Der namentlich nicht genannte Soldat sei Techniker gewesen und nicht direkt in Kampfeinsätze involviert. Er brachte sich außerhalb seiner Dienstzeit um.

Als Motiv für seinen Freitod werden Beziehungsprobleme angenommen. Diesen Schluss lege die Auswertung von Kurzmitteilungen auf dem Mobiltelefon des Soldaten nahe, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

Der russische Blogger Ruslan Leviev, der über die Aktivitäten des russischen Militärs schreibt, hatte den Vorfall bereits in seinem Blog gemeldet. Er hatte die Information den Einträgen von Angehörigen des Soldaten in den sozialen Netzwerken entnommen. Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, erklärte, dass der Kreml über den Todesfall noch nicht informiert gewesen sei. Das russische Verteidigungsministerium sei daraufhin mit der Überprüfung der Information beauftragt worden.  

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