Föderalagentur Rossotrudnitschstwo feiert 90-jähriges Bestehen

Die Föderalagentur Rossotrudnitschstwo, die sich um die Beziehungen zur russischen Diaspora kümmert, feiert neunzigjähriges Bestehen.

Vertreter von rund einhundert Ländern kamen zur Konferenz „Rolle der Volksdiplomatie bei der Entwicklung der internationalen humanitären Zusammenarbeit“ nach Moskau. Anlass für die Konferenz war das neunzigjährige Bestehen von Rossotrudnitschestwo, der Föderalagentur für Angelegenheiten der GUS, für Fragen der im Ausland lebenden Mitbürger und für internationale humanitäre Zusammenarbeit.

Russische Freundschaftsgesellschaften, Staatsbeamte, Medienvertreter, Kulturschaffende sowie Sprachlehrer und -wissenschaftler aus dem Ausland waren anwesend. Zu den Gästen der Veranstaltung zählten Politiker, Vertreter öffentlicher Organisationen, Sänger, Künstler und Filmschaffende. Im Rahmen von Arbeitsgruppen gab es einen regen Meinungsaustausch sowie Projektausarbeitungen zu Themen wie internationale Zusammenarbeit auf Parlamentsebene, gegenwärtiger Stand und Entwicklungsmöglichkeiten der Volksdiplomatie sowie Durchsetzung und Verbreitung der russischen Sprache und Kultur im Ausland. Ebenso war die Rolle der Medien bei der Entwicklung der internationalen humanitären Zusammenarbeit ein Thema der Konferenz.

Die föderale Regierungsagentur Rossotrudnitschestwo wurde 1925 als die Allunionsgesellschaft für Kulturbeziehungen mit dem Ausland gegründet und anschließend 1958 zur Union der sowjetischen Gesellschaften für Freundschaft und kulturelle Beziehungen mit dem Ausland umstrukturiert. 1994 erhielt die Organisation den Namen „Rossarubeshzentr“, und 2008 wurde auf ihrer Basis die heutige Föderalagentur Rossotrudnitschestwo gegründet, die sowohl für Russen, die in den Ländern der GUS leben, als auch für russische Gemeinden im fernen Ausland zuständig ist.

Die russische Identität in der Fremde wahren