Rekord-Plus: Lada verkauft in Europa 63 Prozent mehr Autos

Reuters
Der neue Lada Vesta hat den Export angekurbelt.

Der russische Autobauer Lada hat in der EU in den ersten drei Monaten dieses Jahres 1142 Fahrzeuge verkauft, wie aus einer Erhebung des Verbands Europäischer Autobauer ACEA hervorgeht. Das ist 63,1 Prozent mehr, als im Vorjahr. 

Der Absatz sei von Januar bis März kontinuierlich gestiegen, heißt es: 280 Autos waren es im Januar, 350 im Februar und 504 Einheiten im März. Trotz dieser Wachstumsraten bleibt Lada in der EU mit einem Marktanteil von weniger als einem Prozent nur ein Nischenanbieter, wie die ACEA erklärt.

„Die hohe Wachstumsrate ist größtenteils auf die niedrigen Vergleichswerte aus dem Vorjahr zurückzuführen. Das Absatzvolumen ist sehr gering“, sagt der Automarktexperte Asat Timerchanow, Analyst beim russischen Branchenportal Avtostat.

Doch auch der Verkaufsstart von Ladas neuem Spitzenmodell, dem Lada Vesta, könne zum Absatz-Plus beigetragen haben, sagt der Branchenkenner. Der Vesta ist in diesem Jahr in Deutschland, Ungarn und Bulgarien an den Start gegangen.

Außerdem bietet Lada in Europa noch die beiden Kleinwagen Granta und Kalina sowie den Offroader 4x4 (Niva) an. Gebaut werden sie im Lada-Werk AvtoVAZ in der Wolga-Stadt Togliatti. Daran hält der französisch-japanische Konzern Renault-Nissan inzwischen 67 Prozent, weitere 33 Prozent sind in der Hand des russischen Rostech. Außer den Ladas rollen auch einige Modelle von Renault, Nissan und Datsun bei AvtoVAZ vom Band.

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