„Ein talentvoller Mensch kann in Russland nicht rein bleiben“

Das Tschechow-Denkmal in seinem Landgut Melichowo, 80 km von Moskau entfernt. Foto: Xenia Issajewa

Das Tschechow-Denkmal in seinem Landgut Melichowo, 80 km von Moskau entfernt. Foto: Xenia Issajewa

Am 29. Januar 2015 würde der russische Dichter Anton Tschechow seinen 155. Geburtstag feiern. Er war ein Meister der Kurzerzählung, hat die Dramaturgie revolutioniert und gebrauchte eine solch spitze Sprache, dass noch heute einige seiner Aphorismen im Russischen häufig anzutreffen sind. RBTH hat Tschechows Werke durchgesehen und einige besondere Zitate zusammengestellt.

Das Tschechow-Denkmal in seinem Landgut Melichowo, 80 km von Moskau entfernt. Foto: Xenia Issajewa

1. Wenn deine Frau dich betrogen hat, freu dich, dass sie es dir und nicht deiner Heimat angetan hat. 

(Aus einer Erzählung "Das Leben ist schön, 1884-1885)


Anton Tschechow mit seiner Frau Olga Knipper. Archivbild.

2. Wenn gegen irgendeine Krankheit viele Mittel verschrieben werden, so dient dies als sicherstes Anzeichen dafür, daß die Krankheit unheilbar ist.

(Der Kirschgarten, 1903)


Ein Tisch mit medizinischen Instrumenten in Melichowo, Landgut von Tschechow. Foto: Xenia Issajewa

3. Der Russe erinnert sich gern, aber lebt nicht gern.

(Novelle "Die Steppe", 1888)


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