Deutsch-Russische Festtage 2013 feierlich in Berlin eröffnet

Am Donnerstag, den 13. Juni 2013, wurden die VII. Deutsch-Russischen Festtage mit einem feierlichen Festakt im Rathaus Berlin-Treptow eröffnet.

Steffen Schwarz, Deutsch-Russische Festtage e.V., Gunnar Bennewitz, Wintershall Erdgas Handelshaus GmbH & Co. KG, Alexander Lukin, GAZPROM Germania GmbH, Siegfried Stock, BVV Treptow-Köpenick von Berlin, Oliver Igel, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, Irina Rudenko, Leiterin der Delegation der Stadt Moskau, Nina Pankova, Rektorin Sankt Petersburger Staatliche Handelsuniversität, Wladimir Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in der BRD, Vasili Istratov, Stiftung Russkij Mir. Foto: Pressebild

Der Botschafter der Russischen Föderation, Wladimir Grinin, erklärte: „Die Deutsch-Russischen Festtage haben sich zum facettenreichsten und beliebtesten deutsch-russischen Volksfest nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa entwickelt." Unter dem Motto „Deutschland und Russland – gemeinsam die Zukunft gestalten" bildeten sie, so der Botschafter weiter, den würdigen Abschluss des Russlandjahres in Deutschland. Dem Wesen nach sei die Veranstaltung ein Forum zur Vermittlung eines objektiven Bildes seines Landes im Ausland. Der bunte Mix aus Musik, Literatur, Sport, Tourismus und Bildung spiegele exakt die Schwerpunkte des zu Ende gehenden Russlandjahres in Deutschland und des Deutschlandjahres in Russland wider. Die Festtage seien von Jugendlichen vorbereitet worden und auf die Jugend hin ausgerichtet.

Die Veranstaltung werde immer mehr zu einem Ereignis von gesamtstädtischer Bedeutung, betonte der Bürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, in seiner Ansprache. Sein Bezirk sei gerade im sportlichen Bereich mit vielfältigen Aktivitäten vertreten und organisiere internationale Wettkämpfe. Zwischen Boxen, Fußball, Judo und Schach dürfte für viele Geschmäcker etwas dabei sein.

In einem Grußwort kündigte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin an,

dass seine Stadt mit umfangreichen touristischen Informationen, einer „Bücherstadt" und mehreren Sportlern vertreten sein werde.

Steffen Schwarz, Vorsitzender des Vereins Deutsch-Russische Festtage e.V., hob die vielen Impulse hervor, die das Fest für die Vertiefung der deutsch-russischen Beziehungen ausgelöst habe. Im letzten Jahr sei in Dresden ein russisches Sprachzentrum eröffnet worden. Das „Lichtenberger Netzwerk" biete in Berlin Russischunterricht von der Kita über die Grundschule und das Gymnasium bis zur Hochschule an.

Als Hauptsponsoren konnten erneut die GAZPROM Germania GmbH, die Wintershall Erdgas Handelshaus GmbH & Co. KG, die Stiftung Russkij Mir und die Stadt Moskau werden.