Echo der Sonnenstürme jetzt in Moskau

Die Manege, Moskaus ältestes Ausstellungszentrum, hat die neue Saison 2013 mit einer Performance des bekannten schottischen Künstlers Charles Sandison eröffnet. Das Projekt „Terrestrische Echo der Sonnenstürme” hat der Designer speziell für den Raum der Manege entworfen. Es ist eine Komposition von an Wände, Boden und die Decke des Gebäudes projizierten Zitaten. Sandison entnimmt sie den Texten des russischen Wissenschaftlers, Philosophen und Begründers des sogenannten russischen Kosmismus.

 

Bis zum 26. Januar können die Besucher des Museums eine Halle auf sich wirken lassen, die mit Ausnahme „erleuchtender Worte” vollkommen leer ist. Die Installation ist wohl die ungewöhnlichste Darbietung der Manege seit ihrer Umwandlung in eine Ausstellungshalle im Jahr 1831. Charles Sandison wurde mit seinen Projekten bekannt, die Wörter und Buchstaben leben, sprechen und sterben lassen. Die Installation in der Moskauer Manege ist das dritte große Projekt des Künstlers nach seinen Ausstellungen in den Katakomben von Paris und dem Forum Romanum.

Alle Rechte vorbehalten. Rossijskaja Gaseta, Moskau, Russland