Eines der größten Coca-Cola-Werke steht in der Oblast Orel

Gouverneur Wadim Potomskij: „Die Technologie kommt aus dem Ausland, aber die Produktion ist russisch.“

Geschlossener Produktionskreislauf in der Region möglich?

Das Standbein der Oblast Orel ist die Landwirtschaft. Daher sind in der Region Investitionen in erster Linie in die Lebensmittelverarbeitung und die Viehzucht zu erwarten. „Wir können sowohl Futtermittel zur Verfügung stellen, als auch diejenigen, an die es verfüttert wird. Wir können Schlachthäuser aufbauen, das Fleisch verarbeiten und bis an die Ladentheke liefern. In der Oblast Orel kann so eine Produktionskette eingerichtet werden“, betont Wadim Potomskij. Ähnliche Möglichkeiten eines kompletten Produktionskreislaufs bietet die Oblast Orel auch im Maschinen- und Werkzeugbau, weil in der Region die Gießerei-Industrie hochentwickelt ist.

Firmen aus Europa und den USA sind in der Oblast Orel bereits ansässig. So stellt die italienische Kerama Marazzi Fliesen in der Region her. Eine der europaweit größten Fabriken eröffnete Coca Cola. „Die beiden Firmen entwickeln sich gut und zahlen stabil recht hohe Steuern. Ihre Produkte sind gefragt, sie wachsen. Mit diesen Investoren hatten wir Glück“, sagt der Gouverneur.