Wie himmlische Kräfte Russlands Norden erhellen

Noch nie war die Nacht am Polarkreis so hell!

Noch nie war die Nacht am Polarkreis so hell!

Iwan Dementiewskij
In diesem Jahr setzten in Russlands hohem Norden die Polarlichter außergewöhnlich früh ein – dank erhöhter Sonnenaktivität. Der russische Fotograf Iwan Dementiewskij hielt die fantastische Lichtshow in Karelien fest.
Willkommen in Karelien, dem fabelhaften Land kristallklarer Seen und endloser Taiga.
Karelien ist eine Region in Russlands hohem Norden. Ein halbes Jahr lang dauert hier der Winter und im Dezember lässt sich die Sonne kaum blicken. Bei dieser Eiseskälte kein Wunder. Und doch erstrahlt das Nordreich auch in der finsteren Jahreszeit – wenn das zauberhafte Polarlicht einsetzt.
Das nördliche Polarlicht - im Wissenschaftsjargon Aurora borealis – ist ein für die hohen Breiten unseres Planeten typisches natürliches Phänomen.
Das märchenhafte Naturschauspiel entsteht dadurch, dass aufgeladene Teilchen in der oberen Erdatmosphäre mit Atomen kollidieren.
Die diesjährigen Lichtspiele waren etwas ganz Besonderes – der erhöhten Sonnenaktivität sei Dank.
Der Fotograf Iwan Dementiewskij hat bereits an vielen Orten in russischem Norden Polarlichter fotografiert. Aber eine stärkere Leuchtkraft als in diesem Jahr hat er noch nie erlebt.
Normallerweise erscheint das Aurora im Winter. In diesem Jahr aber erleuchtete das mächtige Licht die nordrussischen Wälder lange bevor die endlosen Weiten unter einer Schneedecke verschwanden.
„Schon im August konnte ich die ersten Aufnahmen des Polarlichts machen. Das ist unglaublich“, so der Fotograf.
Iwan teilte mit RBTH seine neuesten Bilder aus den karelischen Ortschaften Tschuba und Nilmoguba an der Weißmeer-Küste.
Noch nie war die Nacht am Polarkreis so hell!

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