Zeitmaschine: Farbfotos von Russland vor hundert Jahren und heute

Sergei Prokudin-Gorsky
Zehn Fotos zeigen, wie wenig sich die russischen Provinzen im letzten Jahrhundert verändert haben.

Sergej Prokudin-Gorsky war ein russischer Chemiker und Fotograph. Er ist bekannt für seine Pionierarbeit in der Farbfotografie und betrachtete sein Projekt als Arbeit der Liebe.

1901 gründete Prokudin-Gorsky ein Fotostudio und Fotolabor in St. Petersburg. Zar Nikolaj dem Zweiten gefielen die Farbfotos und mit seinem Segen erhielt er die Erlaubnis und die finanziellen Mittel, um Russland in Farbe dokumentieren zu können. Er führte seine Fotoreisen durch Russland bis nach der Oktober-Revolution 1917 weiter und stellte innerhalb von 10 Jahren eine Kollektion von mehr als 10.000 Fotos zusammen.

In den vergangenen Jahren besuchten Fans des Fotographen die Orte, an denen er vor mehr als 100 Jahren Fotos geschossen hatte. In diesen Fotos werden die Städte, Berge, Klöster, Kirchen und Flüsse in verschiedenen Regionen Russlands mit den Originalaufnahmen verglichen. Diese bemerkenswerten neuen Fotos zeigen, wie wenig sich in den russischen Provinzen im vergangenen Jahrhundert verändert hat. Ungefähr 750 Bilder wurden nun als Teil eines internationalen Forschungsprojekts mit dem Titel „Das Erbe von S. M. Prokudin-Gorsky“ veröffentlicht. / Blick auf Tobolsk.

Eingang zum Spassky-Kloster, Ryazan.

Blick auf den Kreml, Rostow Welikij.

Kirche der Heiligen Euphemia im Kirillo-Beloserski-Kloster, Kirilow, Region Wologda.

Uspenski-Kloster in Staritsa, Region Twer.

Maria-Entschlafens-Kirche, Smolensk.

Kloster des Heiligen Clemens in Inkerman, Krim.

Kathedrale des Heiligen Demetrius, Vladimir.

Spassky-Kloster, Ryazan.

Blick von der Boris-und-Gleb-Kathedrale, Staritsa, Region Twer.