Ein Workshop in Zarizyno offenbart die Geheimnisse der Ikonenmalerei

Im Rahmen der Ausstellung „Evangelism of Beauty” (Missionierung des Schönen) in Zarizyno vermitteln Lehrer von Schulen für die Ikonenmalerei Techniken der Malerei und des Vergoldens von Ikonen.

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Zwischen den beschaulichen Wohngegenden sticht ein außergewöhnlicher Ort der russischen Hauptstadt hervor – der Zarizyno-Park. Das auf diesem Gelände gelegene Museum wird von Moskauern viel besucht und bietet ein breites Spektrum an Aktivitäten, von Spaziergängen durch den Park bis zu themenbasierten Touren und speziellen Workshops.

Als Teil der Ausstellung „Evangelism of Beauty" gewähren Lehrer von Ikonenmalerei-Schulen aus dem Moskauer Gebiet Einblicke in die Techniken des Malens und Vergoldens von Ikonen sowie in die Kunst der Kirchenstickerei.

Viktor Truskalow, ein professioneller Künstler und Lehrer an der St. Alipius-Schule für Ikonenmalerei sprach im ersten Workshop über die kreativen Besonderheiten dieser Kunst. Danach

veranschaulichte er die wichtigsten Schritte beim Zeichnen eines Heiligen-Gesichts. Wie er betonte, ist die Kunst der Ikonenmalerei untrennbar mit der Spiritualität des orthodoxen Christentums verbunden, so wie sie einst gelebt wurde. Er erklärte auch die Unterschiede zwischen der Ikonenmalerei und realistischer weltlicher Malerei. Anhand von beispielhaften Ikonen aus verschiedenen Jahrhunderten zeigte er, wie Harmonie von Komposition und Farbe entsteht, die eine Ikone zu einem Abbild der überirdischen Welt macht.

Die Teilnehmer des Seminars ließen sich von dem Gesicht des Nikolaus von Myra oder Nikalaus dem Wundertäter in den Bann ziehen, das der Pinsel des Meisters auf dem Papier entstehen ließ.

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