Köstliches Russland: Draniki, die weißrussischen Kartoffelpuffer

Wer die weißrussische (und schließlich auch die russische) Küche auch nur ein wenig kennt, wird zustimmen, dass sie ohne Kartoffeln undenkbar wäre! Der Name Draniki (weißrussisch – дранiкi) ist eine Ableitung aus dem altrussischen Wort drat’, das früher so etwas wie „reiben“, im modernen Russisch dagegen „schlagen“ bedeutet. Die Entstehung des Namens ist wahrscheinlich dadurch zu erklären, dass Draniki aus rohen Kartoffeln zubereitet werden, die gegen ein scharfes Brett „geschlagen“ werden mussten, bevor die Reibe erfunden war.

 

Zutaten:

5 Kartoffeln

½ Zwiebel

1 Ei

200 g Mehl

Salz und Pfeffer

 

Drei einfache Schritte der Zubereitung von Draniki:

1) Zuerst reiben wir die Kartoffeln und hacken eine halbe Zwiebel sehr fein.

2) Ein Ei und einige Löffel Mehl, Salz und Pfeffer hinzufügen. Alles vermischen.

3) Die Reibeplätzchen in einer Pfanne frittieren.

Draniki können mit saurer Sahne und Kräutern gegessen oder als Beilage serviert werden.

Man kann auch Zwiebeln oder Kefir hinzufügen, so werden die geriebenen Kartoffeln nicht dunkel. Manche stellen die Draniki nach dem Frittieren in einen Ofen. Moderne Rezepte enthalten ergänzende Zutaten wie Backpulver, Mehl, Frischkäse, Hackfleisch oder Fisch, Speck, Hühnerbrust oder Hühnerleber, Würstchen, Mayonnaise, Pilze, Kürbis, Knoblauch, Käse, gegarte Möhren, Pastinaken, Sellerie und sogar Mohnsamen. Aber das bietet Stoff für ein anderes Video.

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