St. Petersburger Wirtschaftsforum: Russische Geschäftswelt orientiert sich auf Asien

Wie sich die Sanktionen und die allgemeine geopolitische Anspannung der Region auf die russische Geschäftswelt auswirken. Die Chefs von „Kamaz“, FESCO und „SoGaz“ über eine Umorientierung ihrer Kooperationen.

Kamaz: Der größte russische Automobilkonzern. Die Gesellschaft nimmt den 16. Platz unter den weltweit führenden Herstellern schwerer LKWs. Gegenwärtig stellt sie auch Busse, Traktoren, Vollerntemaschinen, Wärmeaggregate, kleine Stromaggregate und Ersatzteile her. Der Jahresumsatz für 2013 betrug 3,4 Mrd. USD, der Reingewinn war 136 Mio. USD hoch. 49,9% der Aktien gehören dem Staat.

Fernostschiffahrt FESCO: Eine der größten privaten Transport- und Logistikgesellschaften in Russland mit Aktiva im Bereich des Hafen-, Eisenbahn-, des integrierten Logistik und Versandgeschäfts. Das Aktienkontrollpaket (56%) der FESCO gehört der „Summa“-Gruppe, die durch den russischen Unternehmer Sijawudin Magomedow kontrolliert wird. Unter den Inhabern sind ebenfalls der schwedische Investmentfonds East Capital mit 7,15% und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) mit 3,76%. 2013 betrug der Umsatz der Gesellschaft 1,1 Mrd USD, der Reingewinn lag bei 15 Mio. USD.

SoGaz: Großes russisches Unternehmen, das zu den systemtragenden gerechnet wird. Im Gesamtumfang an erhaltenen Versicherungsprämien nimmt sie stabil den 2. Platz in Russland ein. Sie stellt alle Arten von Versicherungen: Medizin, Lebensversicherung, Versicherung in der Landwirtschaft und Versicherung von Industrieprojekten.

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