Mein Leben in Russland: Simon Mraz, Kulturattaché von Österreich

Seit 2009 nennt er Moskau seine Heimat.

Seit sieben Jahren leitet Simon Mraz nun schon das Österreichische Kulturforum in Moskau und hat in dieser Zeit im Rahmen seiner Projekte viele Künstler aus beiden Ländern zusammengebracht. Und das oft auf ungewöhnliche Weise: So veranstaltete er zum Beispiel eine Ausstellung auf dem legendären sowjetischen Atomeisbrecher „Lenin“ in Murmansk oder wandelte seine eigene Wohnung, die sich im sagenumwobenen Moskauer „Haus an der Uferstraße“ befindet, in ein Museum um.

„In Russland haben sich Dinge abgespielt, wie sie sonst nirgendwo auf der Welt geschehen sind“, sagt Mraz und denkt dabei an die russische Avantgarde, die Periode der sowjetischen Kunst oder die Geschichte des 19. Jahrhunderts, in dem Russland zwar internationalen Einflüssen ausgesetzt war, seine spezifisch russischen Traditionen jedoch nie aufgegeben hat. „Die Kunstszene in Russland ist noch relativ jung“, meint Mraz. Er glaubt trotzdem fest daran, dass auch diese eine große Zukunft vor sich hat. RBTH hat er gezeigt, wie er sich jeden Tag persönlich für die russische Kunst einsetzt.

Alle Rechte vorbehalten. Rossijskaja Gaseta, Moskau, Russland

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