Petersburger Wirtschaftsforum bereits ein Erfolg

Der Minister für Wirtschaftsentwicklung Andrej Belousow. Foto: RIA Novosti

Der Minister für Wirtschaftsentwicklung Andrej Belousow. Foto: RIA Novosti

Bei einem Journalistengespräch hob der Minister für Wirtschaftsentwicklung Andrej Belousow die große thematische Bandbreite des 17. Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums heraus und bezeichnete die Veranstaltung bereits als großen Erfolg.

„Perspektiven für globale Veränderungen – Zeit für entschlossenes Handeln“: Unter dieser Devise wird am 20. Juni das 17. Sankt Petersburger Internationale Wirtschaftsforum eröffnet. „Das Forum ist ein Ort, an dem sich die Teilnehmer zum Diskutieren treffen. Im Grunde genommen erweist sich der Erfolg des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums wie auch der des Weltwirtschaftsforums in Davos bereits im Vorfeld der Veranstaltung – ein Blick in die Teilnehmerliste genügt. Deshalb kann das Forum schon heute als gelungen bezeichnet werden, haben doch bereits 190 Geschäftsführer von internationalen Großunternehmen und 428 Entscheidungsträger von russischen Firmen ihre Teilnahme zugesagt, und die Zahl der Teilnehmer wächst buchstäblich jede Minute. Insgesamt rechnen wir mit etwa 5 000 Gästen“, berichtete der russischeMinister für Wirtschaftsentwicklung Andrej Belousow gegenüber Journalisten.

In diesem Jahr werden Persönlichkeiten wie Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committees der Deutschen Bank AG, der Präsident von ExxonMobil Rex Tillerson oder der Geschäftsführer der Citigroup Michael Corbat die „nördliche Hauptstadt“ besuchen. Ebenfalls werden die größten russischen Unternehmen, unter anderem Gazprom, Rosneft, Sewerstal, durch ihre Geschäftsführer vertreten sein.     

Zu den Ehrengästen des Forums gehören die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen wurde sowie der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte. 

„Die Teilnehmer des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums erhalten die Möglichkeit, sich persönlich mit den Entscheidungsträgern internationaler Konzerne – klugen und verdienten Leuten – zu treffen, ihre Vorträge anzuhören und an den zahlreichen Debatten teilzunehmen. Eventuell gibt es auch die Möglichkeit, den eigenen Standpunkt vorzubringen. Schon allein dieser Umstand macht das Forum für die meisten Geschäftsleute aus der ganzen Welt interessant. In diesem Jahr werden offizielle Delegationen aus 66 Ländern anreisen“, erzählt der stellvertretende Minister für Wirtschaftsentwicklung Sergej Beljakow. Außerdem werden die Gäste des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums während der Weißen Nächte in der Stadt sein, was alleine schon einen Besuch wert ist, scherzt der Beamte. 

In diesem Jahr übt Russland die Präsidentschaft in der G20 aus, was unweigerlich einen großen Einfluss auf die Programmgestaltung des Forums hat. „Viele Themen stehen mit der Agenda der Gruppe der Zwanzig im Zusammenhang“, erklärt Belousow. So werden die Teilnehmer des Internationalen Wirtschaftsforums die Investitionsanreize zur Stimulierung des Wirtschaftswachstums, den Schuldendienst, die Reform

des globalen Finanzsystems, die stabile Entwicklung der Energiemärkte und die Stärkung des Welthandels erörtern. Das dreitägige Programm des Forums umfasst 74 Sitzungen.

Im Rahmen des Sankt Petersburger Wirtschaftsforum findet traditionsgemäß auch ein Gipfeltreffen der Energieunternehmen statt. Dies ist weltweit eine der bedeutendsten Veranstaltungen im Energiebereich. Dabei treffen sich alljährlich die Entscheidungsträger und Experten der größten Unternehmen der ganzen Welt. 

Neben dem offiziellen Programm hat das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung den Teilnehmern ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm organisiert. Die Bandbreite reicht von einem klassischen Musikkonzert unter Mitwirkung von Il Divo und Div4s in Begleitung eines Symphonieorchesters bis hin zu Veranstaltungen führender Theater und Konzertsäle der Stadt Sankt Petersburg, etwa dem Mariinskij- und dem Michajlowskij-Theater sowie der Philharmonie und der Oper. „Das Kulturprogramm wird beeindruckend sein“, fasste Minister Belousow zusammen.

Alle Rechte vorbehalten. Rossijskaja Gaseta, Moskau, Russland