Russlands Importverbot: Hotline zu sanktionierten Lebensmitteln eröffnet

Sergej Medwedjew/TASS
Russlands Generalstaatsanwaltschaft öffnet eine Hotline zu Lebensmitteln von der Sanktionsliste.

Die Generalstaatsanwaltschaft Russlands hat die Hotline eröffnet, um Meldungen über die illegale Einfuhr und den Vertrieb von Waren entgegenzunehmen, welche durch das Lebensmittel-Embargo für illegal erklärt wurden, sagte man zu RIA Novosti am Dienstag im Pressedienst der Kontrollbehörde.

Zum Ziel des Schutzes von Nationalinteressen der Russischen Föderation wurde auf Weisung des Präsidenten ein Verbot auf Einfuhr von Lebensmitteln aus den USA, den EU-Ländern, Albanien, Australien, Island, Kanada, Liechtenstein, Norwegen und Montenegro eingeführt. Die Regierung hat eine Liste der verbotenen Waren erstellt. Diese beinhaltet Würste und andere Fleischerzeugnisse, Fisch und Seefrüchte, Früchte, Nüsse, Gemüse, gefrorenes und frisches Fleisch.

"Dabei importieren die unzuverlässigen Lieferanten diese Waren heute trotzdem, ohne Durchführung von Qualitätskontrollen und die Einhaltung von Transport- und Lagerbedingungen, was der Gesundheit der russischen Staatsbürger schaden könnte. Für die Verhinderung von massenhaften Verbraucherrechteverletzungen hat die Generalstaatsanwaltschaft eine Hotline für die Annahme von Meldungen über die illegale Einfuhr und den Vertrieb der verbotenen Erzeugnisse eingerichtet." schrieb man in der Behörde.

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