Die verrücktesten Autos, die Sie heute in Russland kaufen können

supertima/drive2.ru
Es scheint, als könnten russische Mechaniker aus Schrott ganz besondere Autos bauen. Sie herzurichten ist eine Sache, sie zu verkaufen eine ganz andere: Der Käufer muss mindestens so durchgeknallt sein wie der Erfinder selbst. RBTH hat sich die verrücktesten Gefährte auf dem Automarkt näher angeschaut.

Roman Nikitin aus Sibirien, ein großer Sciencefiction-Fan, hatte die geniale Idee, seinen alten Toyota Carina Surf in ein Kampffahrzeug aus einer post-apokalyptischen Welt umzubauen. Das Auto, dessen Design von der „Mad Max“- und der „Death Race“-Filmserie inspiriert ist, können Sie für 1 850 Euro erwerben.

Falls Batman jemals sein Batmobil ersetzen muss, sollte er sich überlegen, bei diesem Angebot zuzuschlagen: Dieser Hybrid aus einem amerikanischen Oldsmobile und einem russischen, gepanzerten Mannschaftswagen erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 90 Stundenkilometern. Man muss nicht Bruce Wayne heißen, um die „Schwarze Krähe“, so heißt das Gefährt, kaufen zu können. Günstig ist es aber auch nicht: Für 29 400 Euro könnten Sie zum Superhelden auf den Straßen der kasachischen Stadt Karaganda werden. Das Fledermauskostüm ist im Preis allerdings nicht enthalten!

Wenn Menschen eines Tages auf dem Mars landen werden, ist es gut möglich, dass ihre Fahrzeuge so oder so ähnlich aussehen. Zurzeit sagt der aus dem Altai stammende Erschaffer des „Parklander“, der auf einem Nissan Maxima aufbaut, dass das Gefährt nur für die Erde geeignet sei. Greifen Sie in Ihre Tasche, holen Sie 21 000 Euro daraus hervor und freuen Sie sich auf ein Schnäppchen, das (irgendwie) nicht von dieser Welt ist.

Wollen Sie sich wie ein Gangster im Chicago der 1920er-Jahre fühlen? Kein Problem! Für nur 8 400 Euro können Sie sich ein Auto anschaffen, auf das selbst Al Capone neidisch gewesen wäre. Der russische Designer aus dem Ural baute dafür einen Chevrolet Caprice 5.0 um.

Der „Vitjas” (zu Deutsch „Ritter”) wurde entworfen, um Sümpfe und tiefen Schnee zu durchpflügen – und erfüllt diese Aufgabe ohne Probleme. Das Gefährt besteht aus Teilen eines VAZ 2183 und einem BTR-80 APC. All jene, die täglich durch tiefen Schlamm, undurchdringliche Wälder oder über steile Berge müssen, sollten ein Angebot abgeben. Kosten wird das Stück wohl rund 8 400 Euro.  

Ein Haus auf Rädern? Der Russe, der dieses „Wohnmobil” entworfen hat, muss ganz eigene Ideen gehabt haben. Von außen wirkt es ein wenig unbeholfen, aber innen ist es erstaunlich geräumig: drei Betten, ein Tisch und sogar ein Eisenofen. Eine Toilette gibt es leider nicht, aber man kann schließlich nicht alles haben.

Niemand würde vermuten, dass dieses Monster einst ein Chevrolet Lumina, also ein bescheidenes und komfortables Familienauto, war. Nun hat es eine neue Bestimmung als riesiger, sechsrädriger Truck, der schwere Last auch über die gefürchteten und von Schlaglöchern durchzogenen Straßen Russlands transportieren kann. Auch der Preis überrascht: Für nur 1 250 Euro gehört er Ihnen.

Dieses Vierradfahrzeug diente einst im Militär. Geboren als Luaz-967 Amphibienfahrzeug der sowjetischen Streitkräfte, wird es heute für zivile Zwecke genutzt. Auch als angepasstes und vollständig umgebautes Fahrzeug liebt es noch heute Flüsse. Der Preis überzeugt ebenfalls: 2 100 Euro werden fällig.

Wenn Sie dieses gepanzerte Wachfahrzeug der Serie BRDM-2 heute durch eine Stadt fahren sähen, würden Sie sich sicherlich fragen, was es dort zu suchen hat. Nun, es ist nicht mehr im militärischen Einsatz: Heute wird es als Personenfahrzeug verwendet. Es wurde mit neuen Armaturen, einem anderen Lenkrad, komfortablen Sitzen und sogar einem Luxussalon ausgestattet. Luxus aber gibt es nicht günstig: 45 300 Euro sind gefordert.

Wen Ihr Auto nicht durch einen Fluss fahren kann, müssen Sie sich nicht zwingend ein neues kaufen. Wechseln Sie doch einfach auf vier gigantische Reifen und kein Hindernis wird Ihnen je wieder im Weg stehen.  

Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung ausschließlich unter Angabe der Quelle und aktiven Hyperlinks auf das Ausgangsmaterial gestattet.

Weiterlesen