Tragödie und Heldentum in der Kunst: 20 sowjetische und russische Gemälde über den Zweiten Weltkrieg

I. Kogan/Sputnik
Im Mittelpunkt der sowjetischen und russischen Gemälde, die dem Großen Vaterländischen Krieg gewidmet sind, stehen Charaktere, die, obwohl von den Schrecken des Krieges gezeichnet, nicht gebrochen sind.

„Verteidiger der Brester Festung” von Pjotr Kriwonogow, 1951

Die Brester Festung war der erste Ort größeren Widerstandes in der Sowjetunion gegen die Nazis nach der Invasion am 22. Juni 1941. Sie wurde bald vom vorrückenden Feind umzingelt und eingeschlossen. Doch bis Ende Juli hielten sich kleinere Widerstandsgruppen. 

„Schwierige  Zeiten“ von Nikolai Prisekin, 1984 

„Abschied der Slawin“ von Konstantin Wasiljew, 1974

Der russische patriotische Marsch „Abschied der Slawin“ ist den Frauen gewidmet, die von ihren Männern, die in den Krieg ziehen, Abschied nehmen. Der Marsch war sowohl im russischen Zarenreich als auch zu Sowjetzeiten sehr beliebt und ist es heute noch. 

„Kameraden“  von Boris Tarelkin, 1983

 „Brief an die Mutter“ von Nikolai But, 1970

„Die Mutter eines Partisanen“ von Sergei Gerasimow, 1943-1950

„Nachtoperation“  von Fjodor Usypenko, 1958

„Krankenschwester“ von Marat Samsonow, 1954

„Durst“ von Anatolij Schorochow, 2009

„Verteidigung von Sewastopol“ von Alexander Deineka, 1942

Deinekas Gemälde zeichnet einerseits ein realistisches Bild der Belagerung von Sewastopol im Jahr 1942. Andererseits wird hier ein symbolischer Kampf von zwei unerbittlichen Mächten geschildert: der gesichtslosen dunklen Masse der Angreifer und der sowjetischen Ritter – Seeleuten in weißer Kleidung.

„Natascha Katschujewskaja – Die Heldin der Roten Armee in der Schlacht bei Stalingrad“  von Irina Baldina, 1984

In der Schlacht bei Stalingrad rettete Natalja Katschujewskaja 20 verletzte sowjetische Soldaten, indem sie allein gegen die feindlichen Truppen, die zahlenmäßig überlegen waren, kämpfte. Als sie keine Munition mehr hatte, hat sie sich selbst und den Feind mit der letzten Granate in die Luft gesprengt.

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„Abgeschossener Flieger-Pilot“ von Alexander Deineka, 1943

„Sturm des Sapun-Berges“ von Pjotr Malzew, 1958

Der Sapun-Berg war eine gut befestigte Position der Nazitruppen während der Befreiung von Sewastopol im Mai 1944. Die Rote Armee kostete es Zeit und viel Blut, sie einzunehmen. Kurz nachdem dieser strategische Punkt von den Nazis aufgegeben wurde, konnte auch die ganze Stadt befreit werden.

„Der Sieg“ von Jewsej Moisejenko, 1972

„Kapitulation von Berlin“ von Pjotr Kriwonogow, 1946

„Das Ende“ von Kukryniksy, 1947-1948

„Kukryniksy“  war ein gemeinsamer Name eines Künstlerkollektives der drei Karikaturisten: Michail Kuprijanow, Porfirij Krylow und Nikolai Sokolow.

„Der Sieg“  von Pjotr Kriwonogow, 1948

„Triumph des siegreichen Vaterlandes“  von Michajlo Chmelko, 1949

„Der Vermisste. 1946“  von Andrei Gorski, 1962

„Der letzte Tost“ von Igor Krawzow, 2010 

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