Swjaginzews neue große Chance: "Loveless" für den Oscar nominiert

In der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" hat Andrej Swjaginzews "Loveless" gute Chancen auf das begehrteste Goldmännchen der Kinoindustrie.

Das Drama "Loveless" des mit "Levithan" verühmt gewordenen russischen Regisseurs Andrej Swjaginzew  ist in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" für den Oscar nominiert. 

„Loveless“ scheint auf den ersten Blick ein gewöhnliches Familiendrama zu sein, doch es steckt viel mehr darin. Ein junges Paar steht am Rande einer Scheidung. Beide haben erfolgreiche Liebhaber. Sie wollen ihren Sohn in ein Waisenhaus geben, vergessen diese Entscheidung aber am nächsten Tag bereits wieder, weil sie zu sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt sind. Doch der Junge verschwindet... es beginnt ein spannender Psychothriller.

Beim Oscar 2018 tritt "Loveless" gegen "A Fantastic Woman" von Sebastian Leilo, "The Insult" von Ziad Doueri, "On Body and Soul" von Ildiko Enyedi und "The Square" von Ruben Estlund an.

"Loveless" war im letzten Jahr erstmals im Hauptprogramm der Internationalen Filmfestspiele von Cannes vorgestellt. Die von Kritikern erwartete Goldene Palme ging zwar an Pedro Almodóvar, jedoch wurde der Regisseur mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.

Der berühmte Vorgänger „Leviathan“ erhielt 2014 in Cannes den Preis für das beste Drehbuch und war 2015 für einen Oscar nominiert. Den Golden Globe konnte er in dieser Kategorie gewinnen. 

Warum Sie "Loveless" unbedingt sehen sollten und was Swjaginzew mit Ingmar Bergmann verbindet, lesen Sie hier:

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