Fatales Ende eines Gipfel-Springers: Bekannter russischer Base-Jumper in Nepal verunglückt

Global Look Press
Vor wenigen Tagen hatte Russlands wohl berühmtester Extrem-Base-Jumper im Nepal einen höchstwahrscheinlich tödlichen Unfall. Seine Leiche jedoch konnte bislang weder gefunden noch geborgen werden.

Der mittlerweile 52-jährige Walerij Rosow war ein wahrer Base-Jump-Held mit einem unglaublich reichen Erfahrungsschatz an extremen Aktionen. In den 80er Jahren begann er mit dem Bergsteigen, später wurde er durch seine Sprünge von den höchsten Bergspitzen der Sowjetunion und der Russischen Föderation berühmt.

2009 war er der erste Mensch, der mit einem Fallschirm in den aktiven Mutnowskij-Vulkan auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka sprang.

2013 vollführte er einen Rekordsprung aus einer Höhe von 7220 Metern von der Nordseite des Mount Everest, mit insgesamt ‎8848 Metern der höchste Berg der Erde.

2016 sprang er vom sechsthöchsten Berg der Erde, dem Cho Oyu (8201 Meter, ebenfalls Himalaya, nur 20 Kilometer entfernt von Mount Everest).

Noch im April dieses Jahres erzählte er dem russischen Portal Gazeta.ru von dem besonderen Kick seiner Flüge: “Mein Fluganzug braucht einige Zeit, bis er die Luftströmung einfängt. Darum muss ich am Anfang immer erst einmal eine gewisse Zeit senkrecht fallen.“ Zu jenem Zeitpunkt plante er den Sprung, der nun wohl sein letzter war.

Denn am 11. November stürzte Rosow ab. Bislang fehlen zwar noch jegliche Details darüber, was tatsächlich passierte, und auch seine Leiche ist weder geortet noch geborgen. Aber man geht vom Schlimmsten aus – und die Internet-Community drückt bereits ihr Beileid aus.

Dieses Video hier stammt aus dem September 2017: Da sprang er vom Haut de Cry (2969 Meter) in den französischen Alpen.

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