Fünf russische Spiele zum Genießen des Winters im Freien mit den Kindern

Bart/Flickr, Victoria Borodinowa/Pixabay
Wenn es ein halbes Jahr lang Schnee liegt, lernt man, ihn zu genießen.

Die Russen sind an den Schnee gewöhnt, schließlich gibt es in diesem Land jede Menge davon. Hier stellen wir einige Möglichkeiten vor, das kalte Wetter optimal zu nutzen.

Errichten eines Schnee-Kremls

Der Bau einer Eisfestung kann mehrere Tage dauern! Versuchen Sie zunächst, einen ruhigen Ort abseits von verkehrsreichen Straßen zu finden. Er sollte sich zudem möglichst im Schatten befinden – Sie wollen schließlich nicht, dass Ihr Schloss gleich wieder schmilzt.

Alles, was Sie benötigen, sind ein paar Eimer und viel Schnee. Den Eimer fest mit dem Schnee füllen, umstülpen und – voila! – Sie haben den ersten Stein für Ihren eigenen Kreml. Stapeln Sie diese Schneesteine übereinander und bald schon steht Ihre erste Wand. Die Größe und der Stil Ihres Kremls ist nur durch die Grenzen Ihrer Fantasie beschränkt.

König der Berge

Finden Sie einen Hügel – je höher, desto besser, damit Ihre Kinder ihn „erstürmen“ können. Dies ist eine traditionelle slawische Winterunterhaltung: Eine Person (der „König“) steht auf dem Hügel und versucht, diesen zu verteidigen, während die anderen Spieler versuchen, ihn von dort zu vertreiben. Der Sieger wird der neue „König der Berge“. Ein riesen Spaß und ideal zum Austoben!

Schneeballwerfen/Schneeballschlacht

Dieses einfache und beliebte Spiel ist weit über die Grenzen Russlands bekannt. Aber gibt es auch überall Regeln dafür? Nun, in Russland gibt es sie. Finden Sie einen Ort für die „Schlacht“ und teilen Sie alle Teilnehmer in Teams auf. Das Ziel ist es, die andere Mannschaft anzugreifen und sie von ihrer „Basis“ zu vertreiben. Um ehrlich zu sein: In Russland dauert dieses Spiel so lange, bis alle zu müde oder zu nass sind, um weiterzumachen...

Eine weitere Idee für dieses Spiel: Man baue eine Zielscheibe (oder zeichne sie an eine Wand oder Mauer) und findet heraus, wer am genauesten wirft.

Einen Schneemann (oder eine Schneefrau) bauen

Dafür muss man auf den richtigen Schnee warten – er sollte feucht genug sein (also Pappschnee und kein Pulverschnee!). Versuche zuerst einen kleinen Schneeball zu rollen, um es auszuprobieren. Vermeiden Sie es, Ihren Schneemann auf oder in der Nähe einer Asphaltstraße zu bauen, da diese Wärme abstrahlt und Ihre Skulptur von unten nach oben schmelzen kann.

Bei der Herstellung von Körper und Kopf sollten Sie drei Kugeln formen, die unterschiedlich groß sind (die größte, natürlich, für den „Unterleib“ bzw. die „Beine“, die kleinste für den Kopf). Verwenden Sie eine Karotte für die Nase, Zweige für die Arme und schwarze Steine oder Koksstücken für die Augen und Knöpfe. In Russland tragen Schneemänner normalerweise einen Eimer als Hut – warum auch nicht?

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Mit einer Plastikmatte (oder Ledjanka) den Hügel hinunterrutschen

Kinder mögen schneebedeckte Hügel und sind bereit, den ganzen Tag damit zu verbringen, von ihnen herabzufahren. In Russland haben die meisten Kinder und sogar die Erwachsenen eine Ledjanka (einen Rodelteller). Sie sind überall erhältlich und sehr preiswert. Einige Unternehmen produzieren sogar „trendige“ Versionen dieses Sportgeräts in Form von Rennwagen oder Superhelden-Gadgets. Wenn Sie keine Ledjanka haben, verwenden Sie einfach eine Plastikeinkaufstüte. Zu Sowjetzeiten sind die Kinder übrigens auf ihren Schultaschen die Hügel hinuntergerutscht.

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