Verwaltung der Stadt Kemerowo; COOPHIMMELBLAU
Bis 2024 wird ein neuer Museums- und Theaterkomplex in der sibirischen Stadt Kemerowo, die durch ihre Kusbass-Kohlenminen bekannt ist, gebaut.
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Das Projekt wird vom österreichischen Architekturbüro Coop Himmelb(l)au entworfen. Es handelt sich um den ersten Auftrag des international renommierten Unternehmens in Russland. Die Einheimischen konnten sich mit dem Projekt im Voraus bekannt machen und hatten auch die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern und das Projekt mit den Behörden zu diskutieren.
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Der Komplex ist im dekonstruktivistischen Stil gestaltet, der typisch für die postmoderne Architektur ist und häufig von anderen modernen Architekten wie Zaha Hadid und Rem Koolhaas genutzt wird. Das Zentrum wird größtenteils aus Eisen und Glas bestehen und wie eine schwerelose geometrische Konstruktion aussehen, die teilweise an ein Kristall, teilweise an schwebende Wolken erinnert.
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Der Veranstaltungsort soll ein neuer kultureller Anziehungsort in der Stadt werden und Repräsentanzen von solchen Kulturzentren wie dem Mariinski-Theater, dem Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg und dem Kusbass-Kunstzentrum beherbergen. Das neue Gebäude wird ein ganzes Viertel im Stadtzentrum am Ufer des Iskitimka einnehmen. Eine künstliche Erhebung der Landschaft wird speziell für den Komplex vorgenommen. Es wird von weitem sichtbar sein und die Umgebung wird zu einem malerischen Park umgebaut.
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Der kulturelle Komplex wird auch einen Theatersaal für 950 Sitzplätze, Museen und Kunststudios, Cafés und Restaurants, einen VIP-Saal und Proberäume sowie eine große Tiefgarage - eine der wichtigsten Forderungen der Bürger – beherbergen.
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