Kostroma: Wallfahrtsort für erholungshungrige Großstädter

Die Stadt an den Ufern der Wolga, gefilmt von einer Drohne.

Erstmalig erwähnt wird Kostroma 1213. Doch Historiker meinen, die Stadt an der Wolga sei schon 1152 von Jurij Dolgorukij, dem Moskauer Fürsten, gegründet worden – nur fünf Jahre später als die russische Hauptstadt.

Kostroma heute: Ein Flusshafen, verarbeitendes Gewerbe, 275 000 Einwohner. Und gestresste Moskauer, die hier – wenn auch nur kurz – die Seele baumeln lassen. In vergangenen Jahren haben die Stadtväter in die Tourismusförderung investiert: Denkmäler restauriert, öffentliche Plätze saniert, neue Ausflugsrouten konzipiert, Stadtfeste und Events etabliert.

Zwar ist Kostroma von allen Städten des Goldenen Rings von Moskau am weitesten entfernt, doch nehmen sich immer mehr Großstädter eine Auszeit für einen Wochenendtrip hierhin. Der Weg lohnt sich: Die Stadt besticht durch atemberaubende Architektur und geistigen Traditionsreichtum.

Kostroma: Heimat vom Schneemädchen

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