Dossier: Geheim in aller Munde

Im Film von Steven Spielberg "Bridge of Spies – Der Unterhändler" spielt Mark Rylance (links) einen sowjetischen Spion in den USA. Als er angeklagt wird, bekommt er einen Pflichtverteidiger (Tom Hanks, rechts).

Im Film von Steven Spielberg "Bridge of Spies – Der Unterhändler" spielt Mark Rylance (links) einen sowjetischen Spion in den USA. Als er angeklagt wird, bekommt er einen Pflichtverteidiger (Tom Hanks, rechts).

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Wir haben für Sie die besten Artikel über Geheimdienste in Russland zusammengestellt – vom russischen James Bond bis zu den jüngsten Details im Litwinenko-Mordfall.

Fall Litwinenko: Hat Wladimir Putin einen Mord gebilligt?

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Ein britischer Richter beschuldigt in seinem Untersuchungsbericht Russlands Präsidenten, den Mord am früheren russischen FSB-Agenten Alexander Litwinenko gebilligt zu haben. In Russland werden die Vorwürfe als „absurd“ zurückgewiesen.

Lubjanka-Platz: Geschichte des Horrors

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Dieser Text erzählt die Geschichte des berühmt-berüchtigten Lubjanka-Platzes in Moskau, wo sich heute der Hauptsitz des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB befindet. Bereits seit 1917 residieren hier die russischen Geheimdienste. Und so ist es eine Geschichte voll Horror, geprägt von Hinrichtungen, Gewalt und Folter. 

Der russische James Bond 

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Der Film „17 Augenblicke des Frühlings“ erzählt die Abenteuer eines russischen Agenten im Frühjahr 1945. „Ein echter Arier. Nordischer, entschlossener Charakter“ heißt es in der makellosen Kaderakte des SS-Standartenführers Max Otto von Stierlitz. Dass Stierlitz in Wirklichkeit Maxim Issajew heißt und im Dienst des Kremls steht, ahnen die Nazis im Film zunächst nicht. Stierlitz gilt als Symbol der Geheimdienste in Russland, ähnlich wie James Bond. 


Olga Tschechowa: Schauspielerin, Sexsymbol und auch Spionin?

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Max Otto von Stierlitz ist eine fiktive Figur, Olga Tschechowa hingegen nicht. Sie wurde nach ihrer Großmutter Olga Knipper-Tschechowa benannt, der Frau des berühmten Schriftstellers Anton Tschechow. Obwohl die Schauspielerin die Gunst Adolf Hitlers und vieler anderer Nazi-Größen genoss, wurde sie nach Ende des Krieges in der Sowjetunion bevorzugt behandelt – genug Stoff also für zahlreiche Spekulationen.

Anna Chapman – die russische Ex-Spionin

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Russland hatte immer schöne Spioninnen. Eine der bekanntesten unserer Zeit ist Anna Chapman, eine ehemalige Mitarbeiterin des russischen Geheimdienstes, die zu den Protagonisten des US-Spionageskandals im Jahr 2010 gehörte. Chapman und weitere neun russische Agenten wurden damals verhaftet. Die US-Justiz warf den russischen Staatsbürgern nicht weniger als Spionage vor. Alle zehn Agenten wurden gegen vier Russen ausgetauscht, die ihre Haftstrafen in russischen Gefängnissen absaßen. 2013 bot Chapman Whistleblower Edward Snowden, dem Ex-Mitarbeiter des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA, die Heirat an. Er nahm den Vorschlag auf Twitter an.

Pokern um Agenten-Austausch

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Der letzte große deutsch-russische Spionageskandal fand 2015 sein Ende, als Andreas Anschlag, der in Deutschland wegen Spionage für Russland verurteilt worden war, freigelassen wurde. Dieser Text erzählt die Geschichte des Agenten-Ehepaars Anschlag.

Russischer Geheimdienst zerschlägt IS-Gruppe im Nordkaukasus