Russland verliert drei Milliarden Euro durch Cyberattacken

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Vor allem Online-Banking ist häufiges Ziel für Angriffe.

Die russische Wirtschaft hat 2015 durch Cyberattacken einen Schaden von 3,3 Milliarden US-Dollar (rund drei Milliarden Euro) erlitten, wie es in einer gemeinsamen Untersuchung von Group-IB, des Fonds zur Entwicklung von Internetinitiativen, und Microsoft heißt.

Der Schaden beläuft sich demnach auf 0,25 Prozent des russischen Bruttoinlandsprodukts und entspricht etwa der Hälfte der Mittel, die im vergangenen Jahr aus dem Staatshaushalt in das Gesundheitswesen flossen. Der direkte Schaden beträgt etwa zwei Milliarden US-Dollar, 1,3 Milliarden mussten außerdem für die Beseitigung der Folgen aufgewendet werden.

Vor allem Online-Banking ist das häufigste Ziel von Cyberattacken, wie die Group-IB erklärt. Gefährlich seien zudem Viren, die in Android-Systeme eingeschleust würden – so steige die Anzahl der Attacken kontinuierlich.

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