Geschichte Tag für Tag: 3. November

Unser täglicher Geschichtsrückblick zeigt Ihnen, was am heutigen Tag in der Geschichte Russlands und der Welt vor sich ging.

1982:  Eiskunst-Held geboren

In einem kleinen Dorf in der fernöstlichen Region Chabarowsk wird der später Eiskunstlauf-Champion Jewgeni Pljuschtschenko geboren. Später zieht die Familie nach Wolgograd, er dann als junger Mann selbstständig nach Sankt Petersburg.

Er war Olympiasieger 2006 und 2014 (Team), Weltmeister in den Jahren 2001, 2003 und 2004 und Europameister 2000, 2001, 2003, 2005, 2006, 2010 und 2012.

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gewann er im Teamwettbewerb mit Russland die Goldmedaille. Zum Einzelwettbewerb konnte er nicht antreten, da er sich zuvor erneut eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Nach der Olympiade vor drei Jahren erklärte er sein Karriereende.

Präsident Putin zeichnet Pljuschtschenko mit dem russischen Verdienstorden aus, Februar 2014, Sotschi

1957: Ein Hund fliegt ins Weltall

Laika kurz vor ihrem Abflug ins All

Im anhaltenden Konkurrenzkampf mit den USA entwickelte die Sowjetunion die Raumfahrt während des Kalten Krieges aktiv weiter – nicht nur für menschliche Kosmonauten. Und so flog heute vor 60 Jahren sogar ein Hund ins All: Laika, ein  Moskauer Streuner war damit der erste Vierbeiner im Weltraum. An ihrem Beispiel wurden die Auswirkungen der Raumfahrt auf den Organismus getestet. Zahlreiche Elektroden protokollierten die Vorgänge in ihrem kleinen Hundekörper und deren Wirkung auf ihre Organe, während sie mit dem Sputnik-2 im All unterwegs war.

Traurigerweise aber starb Laika nach wenigen Tagen im Weltall, weil sich die ihre lebenswichtigen Funktionen unterstützenden Batterien entleerten. Noch elf solche tierischen „Versuchskaninchen“  wurden dann ins All geschickt, um dem ersten bemannten Weltraumflug Jurij Gagarins 1961 vorzubereiten. Nur sieben überlebten die Versuche.

Clips wie dieser hier erinnern im Internet an die wahren ersten Weltraum-Eroberer:

1812:  Noch ein russischer Sieg gegen Napoleon

Während sich die Grande Armee Napoleons schon nach und nach aus Russland zurückzieht, muss sie dennoch noch eine bedeutende Niederlage einstecken: In Wjasma, heute Smolensker Gebiet im Westen Moskaus, treffen die Franzosen auf eine weitaus besser motivierte und ausgestattete russische Armee – und werden besiegt.

Peter von Hess (1792-1871): Schlacht um Wjasma (1812)

Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung ausschließlich unter Angabe der Quelle und aktiven Hyperlinks auf das Ausgangsmaterial gestattet.

Weiterlesen