Yury Abramochkin/Sputnik
„Ich mochte alles an ihr: ihren Charakter, ihre geringe Größe, ihre braunen Augen voller Licht und Zöpfe und ihre kleine Nase, leicht mit Sommersprossen gepudert ...“ so beschrieb der berühmteste Kosmonaut der Welt, Juri Gagarin, seine Gefühle zu Walentina.
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Sie begegneten sich zum ersten Mal auf einem Tanzabend an der Luftfahrtakademie Orenburg und verliebten sich sofort ineinander. Beide waren damals Mitte Zwanzig.
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Mit seinen zwei Töchtern, Jelena und Galina, war das Paar elf Jahre lang glücklich verheiratet, bis der Kosmonaut am 27. März 1968 bei einem Flugzeugabsturz starb.
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„Viel hat uns mit Walja verbunden [Kurzform für Walentina]: Die Liebe zu Büchern, die Leidenschaft für das Skifahren und die Begeisterung für das Theater ... “, schrieb Gagarin.
I. Snegirev/Sputnik
Bis zu Gagarins historischem Flug am 12. April 1961 führten sie ein bescheidenes Leben einer gewöhnlichen sowjetischen Familie. An diesem Tag jedoch rückten sie plötzlich ins Rampenlicht der globalen Aufmerksamkeit. Juri und Walentina trafen die einflussreichsten Menschen der Welt, reisten viel, nahmen an großen Veranstaltungen teil und bekamen täglich Taschen voller Briefe.
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Für Walentina war dies keine leichte Zeit. Millionen von Frauen weltweit verliebten sich in Gagarins strahlendes Lächeln. Unter diesen Frauen war auch das Sexsymbol jener Zeit, die italienische Schauspielerin Gina Lollobrigida.
Alexander Mokletsov/Sputnik
Die Gagarins sind jedoch nicht am Ruhm zerbrochen. Juri blieb seiner Ehefrau immer treu.
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Walentina blieb ihrem Ehemann auch nach dessen tragischem Tod treu. Sie hat nie wieder geheiratet.
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So wie ihr Mann widmete Walentina ihr Leben dem Weltraum. Bis zur Rente arbeitete sie im Labor der medizinischen Abteilung des Roskosmos-Kontrollzentrums. Jedes Jahr an ihrem Geburtstag, dem 15. Dezember, besuchte Walentina Tereschkowa, die erste Frau im Weltraum, sie mit einem riesigen Rosenstrauß.
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Walentina hat viel getan, um das Erbe Juri Gagarins zu bewahren. Sie nahm an Gedenkveranstaltungen teil, trug zur Gründung des Gagarin-Museums bei und veröffentlichte ein Buch mit dem Titel „108 Minuten und das ganze Leben“. Sie gab jedoch nie Interviews.
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„Als Frau des ersten Kosmonauten hatte sie eine große Verantwortung. Bis zu ihren letzten Tagen trug sie diese Last mit Würde “, sagte die russische Kosmonautin Jelena Serowa.