Wie der Kampf gegen die Waldbrände in Sibirien dank der öffentlichen Empörung endlich begann

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Nachdem die Medien Alarm geschlagen haben, beschlossen die Behörden schließlich, die Waldbrände zu löschen.

Massive Waldbrände suchten in diesem Sommer Sibirien und den russischen Fernen Osten heim. Das Feuer verbreitete sich über das Territorium von mehr als 30 000 Quadratkilometern. Der Rauch umhüllte viele Großstädte in der Region.

Die Waldbrände waren sogar aus dem Weltraum (rus) zu sehen. Dennoch diskutierten Behörden und die Öffentlichkeit heftig lange darüber, ob man gegen sie kämpfen soll.

Die Medienberichterstattung zog die Aufmerksamkeit auf das Problem und trug maßgeblich zum Sieg derjenigen bei, die in dieser Auseinandersetzung für die Löschung der Brände plädierten.

Der russische Präsident befahl, dass das Militär zur Unterstützung der lokalen Feuerwehr eingesetzt werden soll. Die Regierung beschloss, sechs Milliarden Rubel (über 82 Millionen Euro) für die Lösung des Problems aus dem Haushalt zuzuweisen (rus)

Zurzeit kämpfen Flugzeuge und Hubschrauber gegen das Feuer. Videos darüber werden im Internet veröffentlicht.

Das Militär stellte zehn Il-76 Flugzeuge und zehn Hubschrauber dem Flughafen in Krasnojarsk zur Verfügung.

Ein AN-26 Flugzeug startete vom Irkutsker Flughafen mit der Aufgabe, künstlich Regen zu erzeugen (rus), indem es Silberiodid, eine nicht organische chemische Verbindung, in die Wolken versprühte.

Be-200, ein bekanntes Amphibienfahrzeug, wurde auch eingesetzt.

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