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Letzter Sommer nach der Revolution: Nikolai II. in Familie in Zarskoje Selo

Kadetten-Schule: Jungen und Mädchen beim Kalaschnikow-Unterricht

Auf dieses „Nachsitzen“ freuen sich die Schüler der Elite-Anstalt General-Jermolow-Schule ganz besonders. Denn hier bekommen die mindestens Zehnjährigen Extrastunden in Schießtraining mit der Kalaschnikow, Robben durchs Gelände und Fallschirmspringen aus Flugzeugen. Voraussetzung: Bestnoten.
Von Nikolaj Litowkin
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Mit zehn Jahren dürfen Kinder in Russland in eine Kadettenschule eintreten. Dann leben sie zusammen wie echte Soldaten, müssen aber nicht aller Lebensfreuden entbehren: Limo, Saft und Schocki sind in den Kasernen weiterhin erlaubt.
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Jeden Tag zu einer bestimmten Zeit müssen die Kadetten ihre Waffen säubern und warten.
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Nach dem Frühstück beginnt das planmäßige Training: Unterricht, Übungen und Kampfsport – jeden Wochentag außer sonntags.
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Leibesübungen gibt es täglich, Boxen zum Beispiel oder Ringkampf.
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Nach jeder Trainingseinheit treten die Kadetten gegeneinander an.
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Zum Training gehören auch echte Bootcamps mit Wasserhindernissen und Schwimmstrecken.
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Bevor sie an eine echte Kalaschnikow dürfen, üben die Kadetten noch mit Saiga-Jagdgewehren.
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Zwei bis drei Mal die Woche gibt es Schießübungen.
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Die Freizeit im Freien zu verbringen, ist Pflicht: keine Computer, keine Smartphones.
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Eine Atempause gibt es für die kleinen künftigen Soldaten nicht. Trotz allen Drills genießen diese Schulen in Russland ein hohes Ansehen.
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Viel Zeit verbringen die Kadetten auch auf Wanderungen, besonders im späten Herbst und frühen Sommer.
19. Juni 2017
Tags: kinder, armee, kaukasus

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