Dossier: Russland-Reise zu deutschen Wurzeln

Die Sommerresidenz von Katharina der Großen - heute das Freilichtmuseum Zarizyno.

Die Sommerresidenz von Katharina der Großen - heute das Freilichtmuseum Zarizyno.

flickr.com
Deutsche Spuren sind überall in Russland zu finden. Dieses Dossier sammelt die besten RBTH-Artikel zur wechselvollen Vergangenheit von Deutschen in Russland.

Drei Viertel deutscher Geschichte in Moskau

Foto: Lori / LegionMedia

Ob Kraftwerke von Siemens oder Sommerresidenz von Katharina der Großen – in Moskau lassen sich eine Menge Spuren finden, die entweder von Deutschen gelegt worden, auf sie zurückzuführen oder bis heute mit ihrer Sprache und Kultur verbunden sind.

 

Wie viel Deutschland steckt in Sankt Petersburg?

Foto: Lori/LegionMedia

Auch in der nördlichen Hauptstadt Russlands – Sankt Petersburg – sind heute noch die Spuren deutscher Vergangenheit allgegenwärtig. Die Stadt an der Newa wurde im 18. und 19. Jahrhundert nach westeuropäischem Vorbild errichtet. Zahlreiche Ingenieure und Baumeister aus Deutschland prägten das Stadtbild. Wissen Sie, wo sie heute zu finden sind?


 

Halbstadt – eine deutsche Insel in Russland

Foto: Diana Laarz

Im deutschen Nationalbezirk Halbstadt wohnen Nachfahren jener Deutschen, die auf Einladung Katharinas der Großen Ende des 18. Jahrhunderts gen Osten zogen. Sie backen Ribbelkuchen und Strudel und tragen Schwarzwaldtrachten zu einem Fest. Verkehrte Welt? Nein, eine deutsche Insel in Russland.

 

Saratow: Heimat der Wolgadeutschen

Foto: Shutterstock/Legion Media

Saratow und die benachbarte Stadt Engels bilden heute eine an den Ufern der Wolga gelegene Metropolregion mit mehr als einer Million Einwohner. Hier lebten vom 18. bis zum 20. Jahrhundert mehrere Tausend Deutsche, die einst von den russischen Zaren hierher eingeladen wurden, um die Landwirtschaft in der Region voranzubringen. Wie die Stadt wohl heute aussieht, lesen Sie hier.

 

Tomsk: Hölzerne Drachen und Feuervögel 

Foto: Photoxpress

Diese sibirische Stadt ist Anlaufpunkt für Russlanddeutsche, aber auch ein Zentrum der Holzbaukunst. Mit filigranen Schnitzereien verzierte Häuser erwarten die Besucher. Sind Sie schon mal Drachen auf dem Dach begegnet? Nein? Wir schon.

 

Deutsche Ruinen an der Wolga

Foto: oldsaratov.ru

Alte Kirchen in lutherischer Tradition erinnern heute an deutsche Siedler in der Wolgaregion. Die mittlerweile baufällig gewordenen Gebäude stechen unter den ebenerdigen Bauernhäuschen hervor, die heute längst wieder von Russen bewohnt werden, oder stehen einsam und verlassen dort, wo früher Dörfer waren, heute aber nur noch Ödland ist. Wer rettet die Kirchen?