Die Berge rufen: Mit diesen zehn Bildern verlieben Sie sich garantiert in Nordossetien

Wiktorija Rjabikowa
Frische Luft, Berge und digitale Entgiftung sind nur drei Gründe für einen Besuch im Nordkaukasus. Schon ein Wochenendausflug verspricht Erholung.

Dieser halb zerstörte Wachturm befindet sich in Tiba, einem der ältesten Dörfer in Nordossetien. Solche Türme sollten die Anwohner gegen Überfälle verteidigen. Sie dienten aber auch als Lagerräume für Wasser und Lebensmittel. Im Jahr 1783 siedelten sich hier 210 Familien an. Heute leben in der Gegend nicht mehr als 20 Bergbewohner.

Zu Sowjetzeiten war dieses mittlerweile zerstörte Gebäude als Sanatorium vorgesehen. Der Bau ist jedoch nach dem Zusammenbruch der UdSSR in den 1990er Jahren eingefroren.

Ein Blick auf die Kurtat-Schlucht. Im frühen Mittelalter war dies ein dicht besiedeltes Gebiet, das einen Teil der alten Karawanenstraße, die durch Transkaukasien führte, ausmachte.

Kühe und Kälber sind ein fest verankerter Bestandteil der nordossetischen Berglandschaft. Im Wohnort Fiagdon überqueren sie gemächlich die Straße auf dem Weg zum Grasland. Gegen Abend kehren sie eigenhändig zu ihren Besitzern zurück.

Die ehemalige Bergsiedlung Werchnij Misur ist nur mit dem Auto zu erreichen.

Schon seit langem sind die Landschaften von Werchnij Misur ein idealer Ort für Kinder aus dem Nachbardorf Nischni Misur. Sie vergnügen sich hier an Kriegsspielen.

Diese kleine Kapelle in der Kurtat-Schlucht wurde vor einigen Jahren von den Bewohnern des Dorfes Dsuarikau finanziert und gebaut.

Die Geburtskirche der Heiligen Jungfrau, die 1814-1815 gegründet und geheiligt wurde, ist eine der wenigen Kirchen, in denen Gottesdienste in der ossetischen Muttersprache abgehalten werden.

Dieses Denkmal wurde 1997 für den sowjetischen General Issa Plijew in der nordossetischen Hauptstadt Wladikawkas errichtet. Die Statue erhielt von den Einheimischen den Spitznamen Batman, weil seine Burka (ein traditioneller kaukasischer Schaf- oder Lammfellumhang für Männer) wie der Umhang des Superhelden im Wind flattert.

Die Einheimischen, die am Rande der Kurtat-Schlucht leben, verdienen ihren Lebensunterhalt meist mit der Vermietung ihrer Häuser und Hütten an Touristen. Gleichzeitig eröffnen fast jedes Jahr neue Hotels mitten in den Bergen. Hier kommt man dem Postkartenanblick noch näher.

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