Der VAZ-1111 Oka wurde erst 1988 konstruiert und ist daher eines der letzten Automodelle, die in der Sowjetunion entwickelt wurden.
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Ursprünglich war der Oka als ein Automobil für Behinderte gedacht gewesen, aber er wurde dann von allen Sowjetbürgern gefahren.
Boris Kawaschkin / TASS
Der Oka ist eines der kleinsten russischen Automodelle. Das Konzept wurde durch asiatische und europäische Wagen inspiriert. Er erinnert unter anderem an den japanischen Daihatsu Cuore.
Michail Medwedew / TASS
Andererseits ließen sich die Entwickler des Oka sicher auch von der Konstruktion des italienischen FIAT 126p Maluch leiten.
Roman Jarowizyn / TASS
Wegen der Größe und der brüchigen Konstruktion hielt man den Oka in Russland für das gefährlichste und todbringendste Auto.
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Bei einem Unfall wurden diese Autos wie Blechdosen zerquetscht, wobei der Fahrer und die Passagiere kaum Chancen hatten, zu überleben.
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So bekam der Oka sein schlechtes Image, es sei “ein Auto für Selbstmörder“.
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Dennoch hatte der VAZ-1111 auch Vorteile. Ein Vorteil war natürlich der niedrige Preis, was in Russland der 1990er Jahre sehr wichtig war.
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Überdies verbrauchte der kleine Oka deutlich weniger Sprit und war daraufhin ein sehr sparsames Auto.
Juri Abramotschkin / Sputnik
Im Jahr 2008, 20 Jahre nach der Herstellung des ersten Okas, wurde die Produktion vom VAZ-1111 eingestellt.
Samokwasow / Sputnik