Der ultimative Ratgeber zum Zubereiten von Wareniki (REZEPT)

Victoria Drey
Mit diesen Tipps und Tricks gelingen die beliebten slawischen Teigtaschen garantiert.

Wareniki mit Kartoffeln, Pilzen und Zwiebeln sind zweifellos meine Favoriten unter den Teigtaschen. Ihre Zubereitung ist nicht allzu kompliziert. Beachten Sie jedoch besser diese Ratschläge. 

  1. Eier für den besten Teig 

Es gibt zwei beliebte Wareniki-Teigrezepte: mit und ohne Eier. Oft wird der Teig mit Ei für süße Wareniki, der ohne für die herzhafte Variante empfohlen. Ich persönlich finde Eier im Teig immer eine gute Idee. Der Teig wird geschmeidiger und elastischer. Das verhindert, dass er beim Formen zerreißt. 

  1. Kneten, kneten und nochmals kneten 

Um den perfekten Wareniki-Teig zu erhalten, der zugleich fest, geschmeidig und elastisch sein sollte, bereiten Sie sich darauf vor, mindestens fünf bis zwölf Minuten lang mit den Händen zu kneten. Es ist harte Arbeit, aber das Ergebnis ist es wirklich wert.

  1. Gönnen Sie Ihrem Teig eine Pause 

Nach dem Kneten ist es wichtig, den Teig 30 bis 40 Minuten bei Raumtemperatur ruhen zu lassen.  Unmittelbar nach dem Kneten ist er zu fest zum Ausrollen. Nach einer halben Stunde Ruhe werden Sie feststellen, dass der Teig noch geschmeidiger und elastischer geworden ist. 

  1. Weniger ist mehr 

Überladen Sie die Wareniki nicht mit der Füllung. Der Teig könnte sonst beim Formen oder Kochen leicht reißen. Ein Teelöffel Füllung pro Teigtasche reicht aus.

  1. Zwiebeln sind der Schlüssel 

Wenn Sie herzhafte Wareniki kochen, geben Sie immer ein paar Zwiebeln zur Füllung hinzu. Als natürlicher Geschmacksverstärker sorgen sie für einen reichhaltigen Geschmack.

  1. Teigtaschen wie ein Profi formen 

Es gibt drei gängige Techniken, um Wareniki zu formen: Die erste und einfachste besteht darin, einen Kreis aus Teig in der Mitte zu falten und die Ränder zusammenzudrücken. Sie können die Ränder mit einer Gabel ein wenig verzieren. Besonders beeindruckend sind Wareniki mit einem Flechtmuster. Die sind leichter zu machen als es scheint. 

  1. Die richtige Lagerung 

Die Zubereitung von Wareniki braucht viel Zeit. Es macht also absolut keinen Sinn, nur eine Portion vorzubereiten. Machen Sie gleich eine größere Menge, die Sie dann im Tiefkühlfach aufbewahren können. Gegen ein Zusammenkleben hilft es, die fertigen Wareniki auf einem mit Mehl bestäubten Schneidbrett eine bis anderthalb Stunden ins Tiefkühlfach zu stellen, bis sie fest geworden sind. Dann können sie zusammen in einen Gefrierbeutel gepackt werden.  

Zutaten für den Teig:

  • 300 g Mehl; 
  • 150 ml Wasser;
  • 1 Ei Größe S;
  • 1 TL Öl;
  • ½ TL Salz.

Zutaten für die Füllung:

  • 200 g Pilze;
  • 300 g Kartoffeln;
  • 1 kleine Zwiebel;
  • 30 g Butter;
  • Öl zum Braten;
  • Frisch gemahlener Pfeffer;
  • Salz.

Zubereitung:

1. Beginnen Sie mit dem klassischen russischen Wareniki-Teig und verquirlen Sie in einer Schüssel ein Ei mit Wasser, Öl und Salz.

2. Sieben Sie das gesamte Mehl in einer separaten Schüssel oder direkt auf einer Arbeitsfläche und machen Sie in der Mitte eine Kuhle. Gießen Sie die flüssige Mischung direkt in diese Kuhle und vermischen Sie die Masse mit einer Gabel. Kneten Sie dann mit den Händen weiter. 

3. Etwa sieben Minuten lang kneten, bis der Teig fest, aber dennoch geschmeidig und weich an der Oberfläche ist. Formen Sie eine Kugel, die Sie in Frischhaltefolie einwickeln.  

4. Für die Füllung gehackte Zwiebeln in Pflanzenöl anbraten. Fügen Sie fein gehackte Pilze hinzu – ich habe Champignons genommen – und braten Sie diese unter Rühren an. Mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

5. In der Zwischenzeit die Kartoffeln in Salzwasser sehr weich kochen, abtropfen lassen und zusammen mit einer großzügigen Portion Butter stampfen. Eine Minute abkühlen lassen.

6. Kartoffelpüree und Pilze mit Zwiebeln mischen: die charakteristische Wareniki-Füllung ist fertig. 

7. Nun zurück zum Teig: Verwenden Sie ein Nudelholz und rollen Sie den Teig möglichst dünn aus. Schneiden Sie (mit einem Glas) Teigkreise von etwa sieben Zentimetern Durchmesser. Aus den Teigüberresten formen Sie erneut eine Kugel, die sie ausrollen usw., bis kein Teig mehr übrig ist. 

8. Geben Sie einen Teelöffel Füllung auf jeden Kreis und formen Sie die Wareniki, indem Sie die Teigkreise von der Mitte aus falten und die dann übereinanderliegenden Ränder gut festdrücken. Sie können die Ränder dekorieren oder einfach so lassen, wie sie sind. 

9. Die Wareniki werden in kochendes Salzwasser gelegt. Warten Sie, bis Sie an die Oberfläche steigen und kochen Sie sie dann noch zwei Minuten. Gefrorene Wareniki ein bis zwei Minuten länger kochen. 

10. Abgießen und mit einem Schuss Butter oder Sauerrahm und ein wenig gehacktem Dill servieren. 

Prijatnogo Appetita!

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