Vegetarische Kürbisteigtaschen lassen den Herbst zum Genuss werden!

Victoria Drey
Luftig-lockere Teigtaschen mit einer Kürbisfüllung und frischer Petersilie könnten ihre neue Lieblingsspeise werden.

Kürbis gehört zu meinen beliebtesten saisonalen Gemüsesorten. Wenn der Herbst kommt, finden Sie auf russischen Märkten und in Gemüseläden viele verschiedene Sorten Kürbis. 

Es gibt in Russland einige traditionelle Zubereitungsmöglichkeiten. Meine Favoriten sind Hirsebrei mit Kürbis oder geröstete Kürbisspalten. Diese Gerichte sind seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Damals kam der Kürbis erstmals aus Nordamerika nach Russland und wurde anschließend auch dort angebaut.  

Ich ziehe meine Kürbisse selbst und wollte in diesem Herbst einmal etwas ganz besonderes zubereiten. Inspiriert hat mich eine Erzählung aus der Kindheit meiner Mutter. Ihre Familie lebte zu Sowjetzeiten in der Kirgisischen Republik. Die Einheimischen dort kochen besonders gerne vegetarische Teigtaschen mit Kürbisfüllung. Dazu gehört reichlich gemahlener roter Pfeffer. 

Diese Füllung für Teigtaschen war mir völlig unbekannt, also habe ich mich ans Werk gemacht. Es ist nur eine von unendlich vielen Variationen für Knödelfüllungen. In der russischen Küche werden sie auch mit Kartoffelpüree, Kirschen, Pilzen oder Tvorog (Quark) gefüllt. Die Kürbis-Wareniki schmecken sowohl süßlich auch als salzig. 

Zutaten für den Teig:

  • 300 g Mehl;
  • 1 Ei;
  • 150 ml Wasser;
  • 1 EL Öl;
  • ½ TL Salz.

Zutaten für die Füllung:

  • 300 g Kürbis;
  • 1 kleine Zwiebel;
  • 1 EL Butter;
  • 1 EL Öl;
  • frische Petersilie;
  • gemahlener Pfeffer;
  • Salz.

Zubereitung: 

1. Für den Wareniki-Teig zuerst eiskaltes Wasser, ein Ei, Öl und eine Prise Salz zu einer glatten Masse verrühren. Das Mehl in eine große Schüssel sieben und in der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Die Masse hinein geben. 

2. Kneten Sie den Teig auf einer bemehlten Fläche zunächst mit einer Gabel und anschließend mindestens fünf Minuten kräftig mit den Händen. Geben Sie bei Bedarf noch etwas Mehl zum Teig. 

3. Der Teig sollte zäh, dennoch geschmeidig und elastisch sein und nicht mehr an den Händen kleben. Formen Sie ihn zu einer Kugel, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn eine halbe Stunde ruhen. 

4. Bereiten Sie nun die Füllung vor. Zwiebel fein hacken und mit Butter oder Öl anbraten.

5. Kürbis würfeln. Geben Sie die Kürbiswürfel zu den Zwiebeln und lassen Sie sie zehn Minuten garen. Mischen Sie Salz, den gemahlenen Pfeffer und etwas gehackte frische Petersilie dazu. Umrühren und vom Herd nehmen.

6. Zurück zum Teig: rollen Sie ihn dünn auf einer bemehlten Fläche aus. Wenn Sie nicht genug Platz haben, teilen Sie den Teig und rollen Sie Stück für Stück. Stechen Sie mit einem umgedrehten Glas Kreise aus dem Teig aus. Die Teigreste rollen Sie wieder aus, stechen Kreise aus usw.  

7. Geben Sie je einen gehäuften Teelöffel der Kürbisfüllung in die Mitte jedes Kreises.

8. Um die Wareniki zu formen, klappen Sie die Kreise nun zusammen und drücken die aufeinanderliegenden Ränder fest.

9. Sie können versuchen, in den Rand mit einer Gabel ein Muster zu formen.  

10. Wenn Sie nicht alles auf einmal essen wollen, lassen Sie die Wareniki auf einer bemehlten Fläche antrocknen und frieren Sie sie anschließend ein. 

11. Bringen Sie Salzwasser zum Kochen und geben Sie frische oder gefrorene Wareniki hinzu. Nachdem sie an die Oberfläche gestiegen sind, lassen Sie sie drei Minuten ziehen. 

12. Nehmen Sie die fertigen Wareniki mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser, lassen Sie sie abtropfen und servieren Sie sie mit einem Klecks Butter, saurer Sahne und gehackter Petersilie. 

Prijatnogo Appetita!

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