Sieben russische Sonderzüge, mit denen Sie unbedingt mal reisen müssen

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Schnell, schick, gemütlich – die Russischen Eisenbahnen bieten immer mehr unterschiedliche Schnell- und Themenzüge. Ein Trip mit ihnen lohnt sich!

Sapsan

Dieser Hochgeschwindigkeitszug verbindet die “zwei” Hauptstädte Russlands, Moskau und Sankt Petersburg. Die extra für Russlands Klimabedingungen modifizierten Siemenswaggons, die in ihrer Ausgangsvariante in Deutschland als ICE verkehren, erreichen hier eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern. Die Strecke ist dafür extra ausgebaut worden.

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Allegro

Der Hochgeschwindigkeitszug Allegro verkehrt ausschließlich zwischen Sankt Petersburg und der finnischen Hauptstadt Helsinki. Mit bis zu 200 Stundenkilometern legt er diese Strecke in nur 3,5 Stunden zurück.

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Lastotschka

Diese rot-grauen Großraumzüge dürften Sie sehr an die neuen deutschen Regionalexpresse erinnern. Ja, auch diese Waggons stammen aus der Siemens’schen Waggonbau-Schmiede, werden mittlerweile aber in Kooperation mit dem Ural-Waggonwerk produziert. Sie verkehren von den großen Ballungsräumen Moskau und Sankt Petersburg aus in größere Provinzstädte – nach Smolensk und Sotschi, Twer und Petrosawodsk und viele andere mehr. Zur bevorstehenden Fußball-WM in Russland soll das Lastotschka-Netz noch weiter ausgebaut werden. Außerdem verkehren die Waggons auf dem Moskauer Zentralen S-Bahn-Ring und ersetzt zunehmend russische Elektritschka-Linien in die Vorstädte.

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Strisch

Die Strisch-Waggons wurden von dem spanischen Waggonbauer Talgo speziell für die Russischen Eisenbahnen konstruiert. Sie verkehren ebenfalls mit bis zu über 200 Stundenkilometern über Belarus und Polen nach Berlin sowie innerhalb Russlands nach Nischnij Nowgorod.

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Doppeldecker

Von Moskau ans Schwarze Meer im Doppelstockzug? Ja, genau. Seit der Winterolympiade in Sotschi 2014 verkehren die RZD-Doppeldecker regelmäßig von Zentralrussland in Richtung Süden. Sie sind modern ausgestattet und fahren extrem leise.

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Retro-Reisen

Mit Volldampf und Nostalgie verkehren diese Retrozüge von Moskau aus in die historischen Kleinstädte der Umgebung. Eine extra Tourismusfirma der Russischen Eisenbahnen (RZhD) koordiniert die Ausfahrten.

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Transsib-Express “Goldener Adler”

Edel, teuer und extravagant – so reist man, wenn man den „Goldenen Adler” für eine Reise entlang der Transsibirischen Magistrale zwischen Moskau und Wladiwostok wählt. Das Interieur ist inspiriert von dem berühmten „Orientexpress“. Nur der Preis ist natürlich erschreckend: Umgerechnet rund 31.000 Euro kostet eine Fahrt in der Imperial Suite. Dagegen ist die Silberklasse geradezu ein Schnäppchen – dafür müssen Sie um die 15.000 Euro berappen.

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