Fünf russische Bücher für Ihre Feiertags-Leseliste

Legion Media
Der Winter und die Ferien stehen vor der Tür. Die Weihnachtstage versprechen etwas Freizeit. Was gibt es Schöneres, als sich mit einem heißen Tee, einer kuscheligen Decke und einem guten Buch zurückzuziehen?

1. Alexander Puschkin - Die Erzählungen des Iwan Belkin 

Alexander Puschkin ist Russlands herausragendster und bedeutendster Dichter. Dabei wird oft vergessen, dass er auch brillante Prosa verfasst hat. Diese Sammlung von Novellen mit ihren verwirrenden, verzwickten Handlungen, voller Spannung und Liebesgeschichten wird Ihnen den Atem rauben. Wenn Ihnen die Zeit fehlt, das ganze Buch zu lesen, beginnen Sie mit der Novelle „Schneesturm“. Es ist eine hervorragende Wahl für einen verschneiten Winterabend. 

Die junge Maria verliebt sich in den armen Wladimir. Ihre reichen Eltern sind gegen eine Hochzeit des ungleichen Paares, das daraufhin beschließt, heimlich zu heiraten. Maria erreicht die Kirche, doch ihr Bräutigam geht in einem schweren Schneesturm verloren. Dennoch heiratet Maria, doch wen? 

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2. Nikolai Gogol – Abende auf dem Weiler bei Dikanka 

Diese Erzählungen vom Lande waren ein großer Erfolg für Gogol. Lesen Sie die Geschichte „Die Nacht vor Weihnachten“ während Sie es sich unter Ihrer kuscheligen Decke gemütlich gemacht haben.  

Der junge Ukrainer Wakula verliebt sich in ein launisches Dorfmädchen. Und er ist zu allem bereit, um seine Liebe zu beweisen. Doch die Schöne verlangt ein Paar Schuhe der Zarin. Wakula bleibt nichts anderes übrig, als einen Pakt mit dem Teufel einzugehen. 

3. Anton Tschechow  – Kurzgeschichten  

Tschechow war ein Meister der Kurzgeschichte. Wo Tolstoi hundert Worte brauchte, um eine Figur zu beschreiben, verwendete Tschechow nur zwei – doch diese waren umfassend. „Herzchen“, „Krankenzimmer Nr. 6“ oder „Der Mann im Futteral“ - diese Geschichten werden Ihr Leben und Ihre Überzeugungen auf den Kopf stellen. 

Wenn Sie es lieber etwas weihnachtlich-besinnlich mögen, sollten Sie „Wanka“ lesen. Darin schreibt ein Geselle einen rührenden Brief an seinen Großvater. Es ist gut möglich, dass Sie am Ende der Geschichte ein Taschentuch brauchen … 

4. Ilja Ilf and Jewgeni Petrow – Zwölf Stühle 

Begeben Sie sich mit zwei charismatischen Glücksrittern auf die Suche nach wertvollen Diamanten, die angeblich in einem Stuhl versteckt sind. Aber wenn es zwölf davon gibt, die völlig identisch und über das ganze Land verstreut sind, dann wird diese Aufgabe ein echtes Abenteuer. Um an die begehrten Juwelen zu gelangen, wechseln die beiden ihre Identitäten und geben sich als Künstler, Schachgroßmeister oder sogar Schaffner aus. Sie betrügen jeden, wenn sie es für nützlich halten. 

5. Ljudmila Ulizkaja - Daniel Stein

Weihnachten ist eine Zeit, um über die Ewigkeit und den Geist des Christentums nachzudenken. Dies ist also ein Buch, das auf der wahren Geschichte eines Menschen basiert, der sein Bestes gegeben hat, um Frieden zwischen Menschen verschiedener Religionen und Nationen zu stiften. Der sogar versucht hat, den Papst und Israel zum Dialog zu bewegen, zu einer Zeit, als der Vatikan nicht dazu bereit war, den neuen Staat anzuerkennen. 

Daniel Stein war ein polnischer Jude, der seine Ursprünge vor den Nationalsozialisten verbarg und im Zweiten Weltkrieg katholischer Priester wurde. Er rettete Dutzende Leben und wanderte dann nach Israel aus, wo er ebenfalls als Priester wirkte. Stein hieß all jene Willkommen, die am Rande der Gesellschaft standen oder ihren Platz darin verloren haben, einschließlich der christlichen Araber, die es im Heiligen Land sowohl bei den Arabern, die Muslime waren, und den nicht-arabischen Christen, schwer hatten.  

Es ist eine fesselnde Geschichte, höchst interessant und unglaublich tiefgründig. 

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