Geschichte Tag für Tag: 13. Juli

13. Juli 2017 RBTH
In der Rubrik "Geschichte Tag für Tag" können Sie sich gemeinsam mit RBTH an besondere historische Ereignisse mit und um Russland herum erinnern. Facebook

13. Juli 1990:

Die bis heute bestehen de Bank Rossii tritt als neue alte russische Zentralbank die Rechtsnachfolge der sowjetischen Gosbank an.

Seit 2013 wird das Geldinstitut von der Volkswirtin Elwira Nabiullina aus Tatarstan geleitet. Mit der Wirtschaftskrise seit 2014 war sie in heftige Kritik für ihren Umgang mit dem Rubelverfall geraten. Sie musste Wechselkursschwankungen zwischen 40 bis zu 100 Rubel je Euro managen.

13. Juli 1882:

In Moskau nimmt die erste Telefonstation in der Geschichte Russlands ihre Arbeit auf. Die Anlage bediente zunächst 800 Nummern und 26 Anschlüsse. Zwei Jahre später waren es schon über 3.000 Kunden. 

Heute nähert sich Moskau dem Titel als erste 5G-Digital-Stadt der Welt und bietet nahezu überall mobiles Internet oder sogar kostenfreies W-Lan an.

Allerdings ergeben sich damit teil auch durchaus neue Sorgen und Gefahren:

13. Juli 1846:

Der künftige König Karl I. von Württemberg heiratet in Peterhof bei Sankt Petersburg die Großfürstin Olga Nikolajewna Romanowa, Tochter des Zaren Nikolaus I. Karl galt als liberal, unterstützte Presse- und Vereinsfreiheit und führte ein gerechtes Wahlrecht ein. Ihm werden Affären zu Männern nachgesagt. 

Seine Frau Olga zog mit ihrem Mann nach Süddeutschland und betätigte sich vor allem im sozialen Bereich. Zahlreiche soziale und medizinische Einrichtungen tragen bis heute ihren Namen: zum Beispiel das Karl-Olga-Krankenhaus in Stuttgart. 

"Als Haus der Olgaschwestern wurde das Karl-Olga-Krankenhaus im Jahr 1894 gegründet. König Karl von Württemberg und seine Ehefrau Olga gründeten ein Haus, in dem bis zu 100 Patienten medizinisch versorgt werden konnten. Es sollte ein Raum geschaffen werden, in dem der „Dienst am Menschen“ im Sinne einer gelebten Nächstenliebe im Zentrum der gesamten Arbeit steht. Dieser christliche Grundgedanke ist fest in dem Selbstverständnis des Karl-Olga-Krankenhauses verankert", heißt es auf der Webseite der Einrichtung.

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