Der "Direkte Draht" zu Putin 2017

15. Juni 2017 RBTH
Alle Jahre wieder: Putin beantwortet live im russischen Fernsehen Fragen der Bürger im In- und Ausland.

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16:02 Das war's für 2017! Über vier Stunden stand – beziehungsweise saß – Putin seinen Bürgern Frage und Antwort. 

16:00 Wird es noch einen "Direkten Draht mit Wladimir Putin geben? 

Putin: Wenn es noch einen Draht gibt, dann nur einen direkten wie heute.

15:58 Welche Herausforderungen kommen auf denjenigen zu, den die Wähler im kommenden Jahr wählen werden?

Putin: Ein Anwachsen der Löhne gewährleisten, Armut und Baracken abschaffen. Und das kann nur erreicht werden, indem unsere Wirtschaft weiterentwickelt wird. Es braucht einen Übergang zu einer neuen technologischen Ordnung.

15:57 Putin zeigt einen Zettel mit einer Anfrage: Hier steht geschrieben "Alles wird gut!" - und so wird es auch. Ich bestätige das!

15:55 per SMS: Wem überlassen Sie Ihren Posten?

Putin: Das kann nur der Wähler entscheiden. Ich kann dann meine Empfehlung äußern, aber die Entscheidung treffen die Wähler.

15:50 Wie viele Sprachen sprechen Sie?

Putin: Russisch, zum Glück. Deutsch ausreichend fließend. Und auf Englisch kann ich mich verständigen.

15:48 Moderatorin: Sind Sie ein Fan der digitalen Wirtschaft?

Putin: Ja, das ist die gegenwärtig wichtigste Wirtschaftsbranche für unser Land. Unsere Programmiere müssen bessere Perspektiven bekommen. 

15:47 Putin: Darf ich auch eine Blitzfrage stellen: Werden wir Fußball spielen? - und wendet sich an Stanislaw Tschetschessow, dem Trainer des russischen Nationalteams.

15:48 Gegenfrage vom Trainer: Was erwarten Sie vom Nationalteam?

Putin: Das wollte ich doch von Ihnen wissen! (Lachen) Dass sie mit voller Hingabe spielen.

14:46 Moderator: Wissen Sie, wie einfache Leute leben?

Putin: Natürlich! Ich weiß noch, wie mein Vater immer das Licht ausschaltete und jede Kopeke zweimal umdrehte. Bis heute kann ich das Licht nicht anlassen, wenn ich aus einem Raum gehe.

15:45 BLITZFRAGEN an Putin!​

 

15:45 Frage per SMS: Sind Sie als Präsident schonmal betrogen worden?

Putin: Jeder der hier Anwesenden hat sicher Erfahrungen gemacht, dass man versuchte Sie zu betrügen, das kommt vor. Aber jedes Mal, wenn ich das bemerke, versuche ich nicht unüberlegt zu handeln, sondern zu analysieren, wer das warum und wozu tat. Aber ich vergesse sowas nicht!

15:40 Frage zu "Informations-Müll in den Medien":

Putin: Ich sehe solche Dinge natürlich, vor allem wenn sie meine Kollegen betreffen. Aber eine Person auf einem Posten wie dem meinen muss solche Dinge immer überprüfen. Für mich gelten nur objektive Angaben. 

15:30 Frage der zwölfjährigen Veronika: Wohin würden Sie reisen, wenn Sie eine Zeitmaschine hätten?

Putin: Das hängt davon ab, ob man durch diese Reise die Gegenwart verändern würde.

Moderator: Wie hätten Sie es denn gern?

Putin: Ich denke, man sollte nichts anfassen. Ich fände es sehr interessant, zu sehen, wie unser Land aufgebaut wurde, wie St. Petersburg entstand, wie unsere Großväter im Großen Vaterländischen Krieg siegten. Manchmal, wenn ich Chroniken in den Händen halte, kommen mir die Tränen. 

Und was die Zukunft angeht, da haben wir ja so eine Zeitmaschine: die Geschichte. Mit ihrer Hilfe können wir unsere Zukunft selbst bauen. Die Zukunft entsteht heute. Darum müssen wir heute aus allen Kräften arbeiten.

15:20 Frage zu jüngsten Protesten der Opposition: Herr Präsident, sind Sie bereit, mit diesen Menschen zu sprechen?

Putin: Ich bin bereit dazu, mit allen zu sprechen, die das Leben der Menschen verbessern wollen. (...) Es darf nicht spekuliert werden, es müssen Vorschläge kommen, wie das Leben der Menschen konkret verbessert werden kann.

15:18 Noch eine Frage aus Kaliningrad: Können Sie nicht unsere Nationalmannschaft beeinflussen, damit sie besser spielen?

Putin: Ich habe diese Frage herausgefordert, scheint mir... Ich will jetzt nicht mit Unwetter drohen... Ich habe letztens mit einem Experten gesprochen. Wenn wir weiter den Jugendfußball so intensiv unterstützen wie jetzt, dann wird das sicher besser.

15:15 Frage aus Kaliningrad aus dem Fußballstadion, das aktuell noch für die WM 2018 gebaut wird: Was kommt nach der Weltmeisterschaft?

Putin: Eine seltsame Frage: Natürlich werden solche Einrichtungen gebaut, damit dann auch weiter dort Sport gemacht wird. 

15:08 Frage Wird es ein Renovations-Gesetz für das ganze Land geben?

Putin: Natürlich wollen wir das. Aber das hätte ein riesiges Ausmaß: 2 Prozent allen Wohnraums im Land. Außerdem muss ich sagen, dass Moskau dieses Programm aus seinem eigenen Haushalt bezahlt. Andere Städte haben dieses Geld nicht. Das muss natürlich trotzdem gemacht und darum überlegt machen, wie das in den Regionen umgesetzt werden kann.

15:05 Putin zum Renovations-Programm in Moskau: Mir ist wichtig, was die Bürger selbst meinen. Dazu gibt es Umfragen, das ist Erstens. Zweitens dürfen die Rechte der Bürger nicht verletzt werden, vor allem das Recht auf Eigentum. Man kann natürlich nicht alles voraussehen, man muss das weniger formal angehen.

14:58 Putin verspricht Anwohnerin eines einsturzgefährdeten Wohnhauses in Ischewsk, dass er im rahmen einer baldigen Dienstreise in die Region persönlich vorbeischauen wird:

"Ich komme bei Ihnen vorbei und wir besprechen das!"

14:54 Frage vom Moderator: Wird dann auch bald eine Brücke nach Sachalin gebaut?

Putin schränkt ein, dass dann nicht nur eine Brücke nötig wäre, sondern auch ein Zufahrtenkreuz sowie ein umfassender Ausbau der Transsibirischen Magistrale. Möglich wäre unter Umständen auch ein Tunnel. Die Kosten dafür wären in jedem Fall weitaus höher als für die Krim-Brücke.

14:52 Frage: Wird die Krim-Brücke über die Straße von Kertsch rechtzeitig fertig?

Putin: Der Brückenbau über die Straße von Kertsch läuft plangerecht, momentan sogar mit einem kleinen Vorsprung.

14:50 Frage: Was haben unsere Streitkräfte in Syrien erreicht? Was steht der russischen Armee dort bevor? 

Putin: Wir haben ein ganz neues Niveau erreicht, haben neue Waffen und Kampfbedingungen geschaffen. Wir wussten auch so, dass die gut sind, aber jetzt sind sie noch besser. Das ist eine unbezahlbare Erfahrung. 

Jetzt bereiten wir uns auf die Einrichtung des Friedens vor. Dazu muss das Niveau der syrischen Armee erhöht werden, damit wir selbst uns langsam auf unsere Stürtpunkte in Hmeimim und tartus zurückziehen können. Nur wenn die syrische Armee Hilfe benötigt, dann helfen wir natürlich. 

14:40 Reportage aus Wolgograd von der Gedenkstätte "Mutter Heimat":

14:25 Call-Center meldet über 2 Millionen Anfragen.

14:20 Putin weiter zu den Beziehungen zu den USA: Es gibt keinerlei Beweise für eine Einmischung Russlands in die Wahlen.  Und diese ständige amerikanische Propaganda für ständig ausgegebeme Gelder ist etwa kein Einfluss auf unsere Köpfe? Nehmen Sie sich einen Globus, zeigen Sie mit dem FInger auf einen beliebigen Punkt - ganz sicher gibt es dort amerikanische Interessen und Einflussnahme. Da ist nichts Besonderes daberi. Was wollen sie denn? Wir haben unsere Meinung, unsere Sichtweise und sagen die auch. Ohne irgendwelche Spielereien im Untergrund.

14:15 Putin: Wir sehen Amerika nicht als Feind an!

Auch in Russland respektieren viele Menschen die Errungenschaften der USA und hoffen, wie auch wir, auf eine Verbesserung der Beziehungen, an der wir ausdrücklich interessiert sind. Wir sind sehr interessiert an einer Normalisierung des Verhältnisses zwischen Russland und den USA.

Zuvor hatte ein US-Bürger aus Arizona angerufen und sich über die starke Russophobie in seinem Land beklagt. 

14:05 Frage: Warum haben sich alle so an der Arktis festgebissen? 

Putin: Die Arktis ist die wichtigste Region, die die Zukunft Russlands bestimmen wird. 30 Prozent der Kohlenstoffe als Rohstoffe werden bis 2050 aus der Arktis kommen. Wenn sich das Klima weiter in Richtung Klimaerwärmung entwickelt, wird man die arktischen Meere länger befahren können.

Als ich vor Kurzem auf Franz-Josef-Land war, habe ich gesehen, dass dort auch viele - auch ausländische - Touristen hinkommen. Das waren einst Gebiete der Sowjetunuion, also unsere.

Außerdem ist die Region auch für die Verteidigung unseres Landes bedeutend. 

Putin in der Arktis: mit Premier Dmitri Medwedew auf Franz-Josef-Land, April 2017 / kremlin.ruPutin in der Arktis: mit Premier Dmitri Medwedew auf Franz-Josef-Land, April 2017 / kremlin.ru

14:00 Frage von der Ostsee-Werken in St. Petersburg: Welche Pläne gibt es hinsichtlich der Ostsee-Werft im Zusammenhang mit der Erschließung der Arktis?

Putin: Die Ostsee-Werften sind unsere Flaggschiffe! Das Werk entwickelt sich und wird sich entwickeln. Wir sehen Sie ja hier gerade vor dem neuen Atom-Eisbrecher. Davon soll es vier Stück geben. ab dem Jahr 2020 soll es einen weiteren Eisbrecher einer ganz neuen Klasse geben, um ein Zweifaches stärker. Die Arktisgebiete werden aktiv erschlossen. Mittel im Haushalt sind dafür vorgesehen. 

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass solche Atom-Eisbrecher wie diese es nirgendwo in der Welt sonst gibt. Nur in Russland.

13:55 Putin verspricht einer Anruferin (Behinderungsstufe eins), dass Mobilität und Transportmöglichkeiten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Russland gesetzlich geregelt werden soll.

13:50 Putin zu jüngsten Skandalen um den Film "Mathilda", den die Duma-Abgeodnete Natalja Poklonskaja am liebsten verboten hätte, sowie Razzia und Verhaftung im Gogol-Zentrum:

Er wolle sich nicht mit dem Regisseur Utschitelj streiten, weil er ihn sehr schätze. Auch mit Poklonskaja werde er sich nicht streiten. 

Putin: Niemand will irgendwas verbieten.

13:40 Reportage vom sich noch im Bau befindenden Flughafen Platow in Rostow am Don: Einladung für Putin zuer Eröffnung im Dezember.

Frage: Die meisten Flüge in Russland verlaufen über Moskau. Das russische Flugnetz zwischen verschiedenen russischen Städten und Regionen ist unzureichend. Oft müssten Mitarbeiter und Passagiere entweder über die Hauptstadt fliegen oder auf Auto oder Eisnbahn umsteigen.

Putin stimmt zu: Besonders im Fernen Osten und Sibrien, wo diese Frage ein ernsthaftes ökonomisches Problem darstellt, gibt es bereits eine Organisation, die Direktflüge zwischen den Städten gewährleisten sollen.

Außerdem sollen Flughafennetz und Flugpark ausgebaut werden. "Von Rostow nach Sotschi werden Sie ja kaum mit einer Boeing fliegen. Wir brauchen auch kleinere Flugzeige unterschiedlicher Typen."

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13:20 Anruf aus der Ukraine: Wladimir Wladimirowitsch, warum haben Sie uns verlassen? Wir gehen hier zum "Unsterblichen Regiment"...

Putin bedankt sich für den Anruf: Wir sehen das. Aber wir wollen uns nicht in die innenpolitischen Prozesse der Ukraine einmischen.

13:15 Fragen zum Kleinen und Mittleren Unternehmertum von einem Bauunternehmer: 

Putin: Wir müssen die Stabilität des Rubels gewährleisten. Darum geht die Zentralbank sehr vorsichtig vor. Das muss man respektieren. Wir gehen so behutsam vor, um das Makrobusiness nicht auszuhebeln, denn das ist die Grundlage unserer Wirtschaft.

Das Call-Center zum "Direkten Draht" mit Wladimir Putin arbeitet ohne Pause./ Global Look PressDas Call-Center zum "Direkten Draht" mit Wladimir Putin arbeitet ohne Pause./ Global Look Press

13:10 Putin über seine Kinder und Enkel: Meine Kinder leben, entgegen allen Gerüchten, hier in Russland. Meine Töchter leben ein ganz normales Leben.

Und zu meinen Enkeln: Sie sollen wie ganz normale Menschen aufwachsen. Sie sollen nicht erkannt werden, weil ihnen das schadet. Ich bitte Sie darum, um Ihr Verständnis!

Der zweite Enkel ist erst vor Kurzem geboren worden. 

Moderatoren gratulieren dem Präsidenten. Applaus im Studio.

13:05 Putin: Über sieben Millionen russische Mütter haben bereits das sogenannte "Mutter-Kapital" bekommen. Junge Mütter müssen motiviert werden und Unterstützung bekommen. Da brauchen wir eine ganze Sammlung von Maßnahmen. Welche, das kann ich noch nicht sagen. Aber sie werden vorgeschlagen.

Die Geburtenrate in Russland wächst derzeit stärker als in Europa.

Putins "Direkter Draht" 2017 / ReutersPutins "Direkter Draht" 2017 / Reuters

13:00 aus einer Geburtsklinik in Ufa, Baschkortostanstolzer Papa zeigt seinen 20 Minuten früher geborenen zweiten Sohn. 

Putin und das TV-Studio gratulieren aus Moskau.

12:50 Korrespondent von der Baikal-Insel Olchon: In die"Hauptstadt" der Insel kommen im Sommer über 1000 Touristen. Einwohner beklagen sich, dass sie sich schon wie im Reservat fühlten, weil die Naturschutzzonen immer weiter ausgeweitet würden. Ein Anwohner beschwert sich: Die Straße von der Fähre in den Ort seien unmöglich, die Beamten kämen sogar mit dem Hubschrauber. Obwohl der Baikal die größte Süßwasserreserve der Welt ist, müssten die Anwohner dreckiges Wasser trinken. Überall sei Nationalparkzone, den Anwohnern sei alles verboten. 

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Putin: Wir haben gerade die Situation auf einer riesen Müllkippe gesehen. Und das war die Folge dessen, dass man sich nicht rechtzeitig ökologischer Probleme angenommen hat. Ihre Situation ist die zweite Seite der Medaille. 

Aber alles muss im vernünftigen Rahmen bleiben! Die Wasserschutzzone rund um den Baikal müssen natürlich auch den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden.

Gemeinsam mit Umweltorganisationen müssen die entsprechenden Gesetze ergänzt werden. Ich habe mir das vermerkt.

12:40 Frage zum Fernost-Hektar

Putin: Mehr als ein Drittel der eingegangenen Anträge ist bearbeitet und bestätigt worden. Das größte Problem: Es gibt kein richtiges Kadaster. 

Zunächst wird das Pilot-Projekt im Fernen Osten durchgeführt und perfektioniert. 

12:35 Frage aus der Baikal-Gegend von Natalija, einer lleinerziehenden Mutter mit Kleinkind, deren Haus bei den heftigen Waldbränden im vergangenen Sommer abgebrannt ist, die nun in einem verlassenen Haus ogne Registrierung untergekommen ist: Wladimir Wladimirowitsch, bitte helfen Sie uns!

Putin verspricht Hilfe: Das ist die Aufgabe der Regierung!

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Gouverneur und Gebietsadministration müssten nun klären, wo das Geld für die Waldbrandopfer geblieben ist.

12:32 Frage: Werden wir unsere Anti-Sanktionen verlängern? Kann der Binnenmarkt mit Ihrer Unterstützung rechnen, falls die Sanktionen einmal aufgehoben werden sollten? Wird unser Markt geschützt, wie er vor türkischen Tomaten und Gurken geschützt wurde?

Putin: Wenn unsere Partner ihre Sanktionen gegen uns aufheben, dann müssen wir das auch tun. Sonst gibt es Probleme im Rahmen der WTO. Wir müssen alles tun, um selbst konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben.

12:28 Putin: Für mich ist es wichtig, die Stimmung in der Gesellschaft zu verstehen. Was die Menschen am meisten beschäftigt. Mir ist wichtig, was die brennendsten Probleme sind, womit wir uns am dringendsten beschäftigen müssen.

12:25 Frage: Sind wir dazu bereit, jahrzehntelang unter Sanktionen zu leben?

Putin: Russland wurde immer wieder mit Sanktionen belegt, wenn sobald es einmal mehr auf die Beine kam. Das war schon in der Geschichte so, sogar noch vor der Oktoberrevolution.

Wenn weder die Krim noch andere Sachen geschehen wären, dann hätte man sich etwas anderes ausgedacht, um Russland einzuschränken. Hatten die Sanktionen Folgen? Ja. Kardinale? Nein.

12:20 Alena aus der Oblast Irkutsk, Grundschullehrerin, beklagt sich über ihren niedrigen Lohn von maximal 16 000 Rubel (umgerechnet etwa 230 Euro).

Putin: Eigentlich sollten die Lehrergehälter am Durchschnittswert der lokalen Wirtschaft orientiert werden. In Ihrem Gebiet Irkutsk sollte dieser um die 30 000 Rubel liegen. Aber den konkreten Lohn bezahlt dann die Schule. Junge Fachkräfte bekommen natürlich etwas weniger als erfahrene Fachkräfte, aber nicht um ein Vielfaches. Das ist nicht gerecht. Wir klären diesen Ihren konkreten Fall.

12:15 Putin über die realen Löhne der Menschen: Es fragen Briefträger, Feuerwehrmänner, Lehrer und Krankenschwestern...

12:10 Putin: Ist die Wirtschaftskrise beendet? Man möchte so gern positiv antworten... Aber wir müssen uns auf objektive Angaben stützen. Und diese objektiven Angaben sagen: Die Rezession in Russland ist überwunden. Drei Quartale hintereinander hat die russische Wirtschaft ein Plus verzeichnen können, ein bescheidenes, aber immerhin +0,7 Prozent allein in den letzten vier Monaten. 

12:05 Los  geht’s! Hier kommt… Wladimir Putin!

12:00 Nach jüngsten Erhebungen im Auftrag der Nachrichtenagentur TASS ist der "Direkte Draht" für 73 Prozent der russischen Bürger ein unabdingsbares Format. 57 Prozent nannten die Sendung eine effektive Methode, um konkrete Fragen und Probleme zu klären.

"Direkter Draht" mit Wladimir Putin / Global Look Press"Direkter Draht" mit Wladimir Putin / Global Look Press

Übrigens: Die TV-Fragestunde im vorigen Jahr endete mit der Frage nach den Präsidentschaftswahlen 2018. Putin sagte damals: „Es ist noch zu früh zu sagen, ob ich an den Wahlen im Jahr 2018 teilnehmen werde.“ 

11:55 Pressesprecher Peskow vor Sendungsstart: Üblicherweise bereitet sich Wladimir Putin eine Woche lang vor. Praktisch zwei Tage nimmt er sich dafür von anderen Veranstaltungen frei.

Überraschungen seien nicht zu erwarten, aber durchaus interessante Aussagen. Der diesjährige Direkte Draht gilt als der technisch anspruchsvollste von allen. Da diesmal auch Social Media eingeschlossen wurden, hat sich das Publikum erweitert.

11:50 In diesem Jahr können die Fragen auch noch während der TV-Fragestunde per Facebook, VKontakte und andere soziale Netzwerke eingesandt werden. Auf klassischem Wege gingen bereits auch Hunderttausende Fragen per Telefon, E-mail und die Webseite ein.

11:45 Nach aktuellen Angaben des TV-Senders gab es insgesamt knapp 1,6 Millionen Fragen an Putin:

- 835 571 per Telefon

- 363 141 per SMS und MMS

- 15 171als Video-Nachrichten

- 254 925  via Social Media

- 129 505 über die offizielle Website

Um die TV-Fragestunde live in russischer Sprache zu verfolgen, folgen Sie diesem Link.

Seit 2001 hat es bereits 14 solche TV-Fragestunden mit dem russischen Präsidenten gegeben. Damals, am 24. Dezember 2001, waren gerade einmal 400 000 Fragen eingegangen.

In den folgenden über zehn Jahren legte die Veranstaltung stark an Beliebheit zu: 2015 gingen über 3,2 Millionen Bürgerfragen an Putin ein. Der längste "Direkte Draht" fand 2013 statt und dauerte vier Stunden und 47 Minuten. Die meisten Fragen werden traditionell zu innenpolitischen und sozialen Fragen gestellt, beispielsweise zu Wohnraumfragen, Sorgen um das Gesundheitssystem, die allgemeine Infrastruktur und die wirtschaftliche Lage im Land. Zunehmend kommen auch Fragen zur internationalen Politik auf.

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